Zwar mochte TuS-Manager Manfred Müller gestern gegenüber der Zevener Zeitung nicht gänzlich ausschließen, dass es bis zum Ende der Wechselfrist am 31. August nicht doch noch vielleicht ein bis zwei Änderungen geben könnte, doch im Kern stünden die Personalien jetzt fest. Der TuS-Kader für die Saison 2010/ 11 umfasst demnach 25 Spieler, darunter fünf Neuzugänge.
Der namhafteste unter ihnen ist sicherlich Nils Laabs (26). Der ehemalige Kapitän des Regionalligisten FC Oberneuland soll auch beim TuS eine Führungsrolle übernehmen und gemeinsam mit Wojciech Bobrowski in der Schaltzentrale das Heeslinger Offensivspiel ankurbeln. Zudem gilt der Mittelfeldspieler als enorm torgefährlich.
Ebenfalls im offensiven Mittelfeld zu finden ist der zweite „Neuzugang“, Ronald Kesselring. Eigentlich kam der 21-Jährige bereits in der vergangenen Saison vom FC Arminia Ludwigshafen zum TuS, fiel jedoch aufgrund einer schweren Verletzung fast ein Jahr aus und will daher nun im zweiten Anlauf in die erste Elf.
Ein weiterer Mittelfeldspieler ist Rafail Asbuchanow, der vom neuen Ligagefährten SV Ramlingen/Ehlershausen (16 Einsätze/1 Tor) kam. Der 21-Jährige aus Soltau wollte studienbedingt näher an Bremen heran und machte in der Vorbereitung insbesondere auf der rechten Außenbahn einen guten Eindruck. „Er ist sehr schnell und hat sich gut ins Spielsystem eingefügt“, lobte Co-Trainer Horst Lemke.
Gleiches gilt für Sinan Bozan, der aus der Regionalliga-A-Jugend des FC St. Pauli nach Heeslingen wechselte. Der 19-jährige Lamstedter spielte in der Vorbereitung des öfteren an der Seite von Wojciech Bobrowski im defensiven Mittelfeld und zog sich dort gut aus der Affäre. „Er ist sehr gut ausgebildet und für sein Alter schon sehr weit“, so Lemke.
Das gilt auch für Perspektivspieler Jelle Röben (kleines Foto). Der erst 17-jährige Sottrumer spielte zuletzt beim SC Weyhe in der B-Junioren-Bundesliga und wird trotz seines jungen Alters einen Platz im Oberliga-Kader des TuS erhalten. Röben könnte allerdings auch noch für die Heeslinger A-Junioren oder die Landesliga-Mannschaft auflaufen.
Angesichts der Tatsache, dass alle Führungsspieler gehalten werden konnten, geht TuS-Trainer Torsten Gütschow optimistisch in die neuformierte eingleisige Oberliga: „Leichte Gegner gibt es in dieser Saison ganz bestimmt nicht. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir einen Platz im oberen Mittelfeld belegen.“
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