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Kultur

Ein Maler der Vögel und Vulkane

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Auch die Schiffe auf der Weser hat Ullrich Wannhoff in seinen Collagen festgehalten. Foto Scheer

Bremerhaven. „Noch zwei Zentimeter höher, dann wäre das Wasser reingelaufen.“ Der Maler Ullrich Wannhoff hat bei der jüngsten Sturmflut dramatische Nachtstunden im Paul-Ernst-Wilke-Atelier erlebt. Und blieb doch ganz cool, schließlich kennt er sich mit Naturgewalten aus. Der sportliche 62-Jährige, der in Dresden Malerei studiert hat und den Norden liebt, arbeitet nämlich seit 20 Jahren – „mein zweites Standbein“ – als Ornithologe und Reiseführer in Kamtschatka.

Auf der dünn besiedelten Halbinsel an der Nordost-Ecke Russlands befinden sich die nach Indonesien aktivsten Vulkane der Erde. „Monatelang allein in der Wildnis zu leben, den halben Tag mit Vogelbeobachtung, den anderen halben mit dem Überleben zu verbringen – dafür muss man gebaut sein.“ An die 150 eigenhändig vorpräparierte Vogelbälge hat er von dort für westliche Naturkundemuseen mitgebracht.

Ausstellung
Was: Ullrich Wannhoff: „Der Wind treibt die Wolkengespräche in seine Richtung“
Wo: Paul-Ernst-Wilke-Atelier Bremerhaven, Am Alten Vorhafen
Wann: Vernissage am Freitag, 13. Dezember, 18.30 Uhr; geöffnet bis Mittwoch, 18. Dezember von 15 bis 18 Uhr; Vortrag am Sonnabend 14. Dezember, 17 Uhr

In Bremerhaven hielt sich Wannhoff oft auf der Luneplate auf. „Zur Zeit sind dort viele Zugvögel zu beobachten“, erzählt er und nennt gleich ein Dutzend Gänsearten. Da wundert es nicht, dass Vulkane und Vögel auch in den Bildern des Naturfreundes auftauchen.

Die NZ als Grundlage

Und die NORDSEE-ZEITUNG, die ihn seit seiner Ankunft im Atelier am 2. November begleitet hat. Mal hat er den Titel-Schriftzug in Collagen eingebaut, mal gleich eine Doppelseite übermalt, so dass nur bei genauem Hinsehen noch Reste von Artikeln zu erkennen sind.

Während die kleinen abstrakten Bilder elegant, ja heiter wirken, kommen die größeren Arbeiten – etwa Kinder mit Schwänen und Kormoranen – expressionistisch wuchtig daher: „Die alte Dresdner Tradition“, schmunzelt Wannhoff.

Vor zwei Bildern eines schneebedeckten, feuerspeienden Vulkans auf Kamtschatka erzählt er, dass er Asche in die Gouache-Farben gemengt habe. So wirken selbst kräftige Farben angerußt. Auch eine Serie der Geestlandschaft hüllt sich ganz in erdige Herbsttöne.

Von diesem Maler möchte man indes nicht nur Bilder ansehen, man möchte ihm auch zuhören. Weshalb der gefragte Autor von Fachartikeln und -büchern außer am Freitag um 18.30 Uhr zur Vernissage noch zusätzlich am Sonnabend um 17 Uhr zu einem Vortrag über Kamtschatka lädt. Womöglich beschert ihm das dann eine Besucherflut. (los)

Ausstellung
Was: Ullrich Wannhoff: „Der Wind treibt die Wolkengespräche in seine Richtung“
Wo: Paul-Ernst-Wilke-Atelier Bremerhaven, Am Alten Vorhafen
Wann: Vernissage am Freitag, 13. Dezember, 18.30 Uhr; geöffnet bis Mittwoch, 18. Dezember von 15 bis 18 Uhr; Vortrag am Sonnabend 14. Dezember, 17 Uhr

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