„Die Enttäuschung war groß, weil wir wirklich gut mitgespielt haben. Das war unser bestes Spiel seit der Cottbus-Partie“, so das Fazit des Heeslinger Trainers am Tag nach dem Pokal-Aus. Er sei sich jedoch sicher, dass die Mannschaft am Sonntag gegen Northeim die gleiche Leistung abruft, sodass endlich der erste „Dreier“ der Saison eingefahren werden kann. Seine Elf wolle gegen Northeim aggressiv auftreten und die Zweikämpfe gewinnen. Außerdem müsse früh Druck aufgebaut werden, um den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Gütschow erwartet jedoch, dass die Northeimer, die mit vier Punkten ebenso im Tabellenkeller festsitzen wie der TuS, ebenfalls sehr kampfbetont spielen. „Wir dürfen aber nicht auf den Gegner schauen, sondern müssen unser Ziel vor Augen haben: Zuhause den ersten Dreier zu holen“, so Gütschow im Gespräch mit der Zevener Zeitung.
Auf die Frage, was die Mannschaft noch besser machen müsse, damit der Erfolg gegen Northeim möglich wird, entgegnete der Trainer: „Hinten muss endlich einmal die Null stehen.“ Offensiv habe er nicht viel auszusetzen. Es sei jedoch unbefriedigend, dass die Gegner stets in der Lage sind, aus wenigen Chancen viele Tore zu machen. „Wir müssen da noch mehr Stabilität reinbringen“, so Gütschows kritischer Blick auf seine Hintermannschaft.
Im Spiel am Sonntag kann der Heeslinger Trainer vermutlichwieder auf Almir Redzepagic zurückgreifen. Der Stürmer kehrt nach überstandener Erkrankung wieder in den Kader zurück. Ein kleines Fragezeichen steht allerdings noch hinter Abwehrspieler Thomas Johrden, der sich im Spiel gegen Emden eine Knöchelverletzung zuzog und nicht trainieren konnte.
