Schon beim 15:9-Erfolg im Hinspiel konnte Sittensen überzeugen. Doch in eigener Halle galt Horneburg als besonders gefährlich. So verfügt das Team über junge und schnelle Spielerinnen, die vor allem per Gegenstoß zu Torerfolgen kommen. Aus dem gebundenen Spiel heraus lief bei der Heimmannschaft hingegen nicht allzu viel. Sittensen begann konzentriert und setzte die Vorgaben von Trainer Thomas Fischer um. Nach knapp neun Minuten führten die Gäste mit 5:1. Horneburg fand nicht ins Spiel und nahm eine Auszeit. Diese Unterbrechung und eine Zeitstrafe brachte Sittensen etwas aus dem Rhythmus und die Gastgeberinnen verkürzten auf 4:5.
Doch ab der 15. Minute übernahmen die Gäste wieder das Spielgeschehen. Die Abwehr stand kompakt und störte den Aufbau früh. Im Angriff nutzte Sittensen die Chancen. Dabei zeigte vor allem Kathrin Holst ein tolles Spiel und setzte ihre Außenspielerinnen immer wieder gut in Szene. Außerdem traf sie noch fünfmal vom Siebenmeterpunkt. Sittensen baute die Führung über 13:7 bis zur Pause auf 15:8 aus.
Auch in der zweiten Hälfte waren die Gäste sofort wieder im Spiel und bauten die Führung weiter aus. In der 40. Minute schaffte Sittensen mit dem 20:10 erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung. Horneburg reagierte und stellte die Abwehr auf 3:3 um. Damit hatten die Gäste so ihre Schwierigkeiten. Bälle wurden leichtfertig verloren und die Gastgeberinnen erzielten vier Tore in Folge zum 16:22.
Bis zur 52. Minute konnte der Vorsprung trotzdem noch einmal auf 24:17 ausgebaut werden. Danach machte sich aber der kleine Sittenser Kader bemerkbar. Konditionelle Probleme sorgten für Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr. Horneburg nutzte das für sich und nach dem 21:27 (57.) noch zum Endstand von 24:27.
„Mit den ersten 45 Minuten hat die Mannschaft nahtlos an die starke Leistung aus der letzten Partie angeknüpft. Damit sollten wir auch gut gewappnet sein, wenn es in der nächsten Partie gegen den Vizemeister VfL Fredenbeck geht“, so Trainer Thomas Fischer. (us)
Sittensen: Nadine Sievers, Anke Sülz – Silke Degwerth (1), Sylvia Thomfohrde, Linda Lachmann, Martina Klindworth, Ines Müller, Christin Lenuweit (6), Kathrin Holst (10), Janine Algie (3), Annabelle Szalies (7)
