
Nach sechs absolvierten Spielen dürfen die Sittenser mit Tabellenplatz vier zufrieden sein. Doch rein fußballerisch gesehen war es oft Magerkost, was Krause und Co. ablieferten. Nach einer guten ersten Halbzeit folgte meist eine schlechte – oder umgekehrt, wie etwa gegen Hülsen, als der VfL über ein 1:1 nicht hinaus kam. „Die zweiten 45 Minuten waren gut, doch noch nicht gut genug. Da muss eine Steigerung erfolgen“, so Trainer Ralf Nikoleit.
Das Spiel gegen den FC Worpswede wird hart: Mit Matthias Mahnken, Michael Delventhal, Jan-Philipp Thom und Thomas Stüber, der nach seinem Kurzeinsatz gegen Hülsen erneut über Schmerzen klagte, fallen wichtige Leute aus. Doch Nikoleit macht in Optimismus. „Jetzt kann der Nachwuchs zeigen, ob die Lücken zu schließen sind“, so der Coach, der sich mit den zuletzt gezeigten Leistungen der Youngster Tobias Riggers und Adrian Bauer zufrieden zeigte. Den FC Worpswede weiß er allerdings nur schwer einzuschätzen. „Das war bisher nicht viel, was die gezeigt haben. Doch die haben eine gute Truppe. Wir werden uns mächtig reinhängen müssen und konzentriert an die Aufgabe gehen“, so Nikoleit.
Beim FC fand zu Saisonbeginn der Umbruch statt, die Verantwortlichen setzen nun auf junge Spieler. „Der Aderlass war von der Qualität her groß, doch wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt“, so Worpswedes Trainer Malte Jaskosch, der mit der Ausbeute von sechs Punkten aus fünf Spielen alles andere als zufrieden ist. „Wir haben viele Spiele dominiert, doch im Abschluss waren wir schwach. Ich hoffe, dass am Sonntag endlich der Knoten platzt.“ Dabei ruhen seine Hoffnungen insbesondere auf den Leistungsträger Kevin Taube, Mario Bolduan sowie dem ehemaligen Heeslinger Fikrit Karaka. (mk)
