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VfL-Damen drehen nach der Pause auf

SITTENSEN. Mit einem 24:13 (9:9)-Auswärtserfolg beim TSV Meyenburg haben sich die Kreisoberligahandballerinnen des VfL Sittensen eindrucksvoll zurückgemeldet.

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Sylvia Thomfohrde und ihre Sittenser Teamkolleginnen steigerten sich nach dem 9:9 zur Pause in der zweiten Halbzeit deutlich und feierten einen 24:13-Sieg über Meyenburg. Foto: mk

Dabei fuhr das VfL-Team mit gemischten Gefühlen zum Tabellenletzten, denn nach der schlechten Leistung in der Vorwoche gegen Fredenbeck wusste die Mannschaft nicht, wo sie derzeit steht. Doch Sittensen fand gut ins Spiel. Nach dem 0:1-Rückstand dominierten die Gäste die Partie. Gegen die 3-2-1-Abwehr des TSV setzte sich der VfL immer wieder gut durch. Insbesondere Martina Klindworth machte auf der rechten Außenbahn ein gutes Spiel. Doch dann kam plötzlich Nervosität bei den Gästen auf. Auf einmal häuften sich Abspielfehler und Fehlversuche. Auch in der Abwehr wurde nicht mehr verschoben. Nach 5:3- und 8:5-Führungen des VfL glich Meyenburg bis zur Pause auf 9:9 aus.

In der zweiten Halbzeit stellte Sittensen die Abwehr um und setzte damit die Mittelspielerin des TSV unter Druck. Diese Variante und zwei Treffer in Unterzahl sorgten innerhalb von drei Minuten für eine 11:9-Führung. Nun ließ sich der VfL nicht mehr aufhalten und setzte sich durch Gegenstöße, Spielzüge oder Einzelaktionen Tor um Tor ab.

In der 50. Minute musste allerdings Torhüterin Nadine Sievers verletzt das Feld verlassen. Sie kugelte sich bei einer Parade den Finger aus und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sichtlich geschockt, brauchte der VfL einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Anke Sülz gab mit zwei Paraden ihrem Team wieder die nötige Sicherheit und der VfL setzte sich auf 23:12 ab. In der Endphase kamen beide Mannschaften noch zu weiteren Treffern. Am Ende gewann der VfL nach einer starken zweiten Hälfte verdient mit 24:13.

„Besonders in der zweiten Halbzeit zeigten die Damen wieder ihr wahres Können, mit dem sie in der Lage sind, jeden Gegner in der Kreisoberliga zu schlagen. Geholfen hat dabei sicherlich auch der fast vollständige Kader“, so Trainer Thomas Fischer. (us)

Sittensen: Nadine Sievers, Anke Sülz – Silke Degwerth (1), Sylvia Thomfohrde, Ivonne Zapel (3), Martina Klindworth (4), Ines Müller (1), Christin Lenuweit (2), Kathrin Holst (3), Janine Algie (3), Annabelle Szalies (7)

Artikel vom 23.02.12 - 12:00 Uhr
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