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VfL schlägt den Spitzenreiter

SITTENSEN. Im ersten Spiel des neuen Jahres hatten die Kreisoberliga-Handballerinnen des VfL Sittensen den Tabellenführer SV Grambke/Oslebshausen zu Gast. Das Hinspiel hatte der VfL zwar mit 14:19 verloren, damals aber zahlreiche Torchancen ausgelassen. Beide Teams begegneten sich daher auf Augenhöhe und Sittensen gewann nicht einmal überraschend mit 25:21 (10:12).

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Christin Lenuweit wechselte im Laufe des Spieles von der Außen- auf die Halbposition und war mit neun Treffern Sittensens erfolgreichste Angreiferin . Foto: mk

Der VfL startete vielversprechend, setzte sich gegen die offensive Gästeabwehr gut durch und führte schnell mit 2:0. Bis zur 11. Minute hatten die Gastgeberinnen die Partie im Griff und führten mit 4:2. Doch dann wurden zu viele Bälle im Angriff vertändelt und die Gäste nutzten ihre Chancen. Mit erfolgreichen Kontern holten sie Tor um Tor auf und gingen mit 8:4 in Führung. Ab der 20. Minute war der VfL wieder im Spiel, kämpfte sich heran und verkürzte auf 9:10 (28.). Dem Spitzenreiter gelangen kurz vor Ende noch zwei Treffer zum 12:10-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte Sittensen eine kurze Schwächephase, die die Gäste nutzten, um auf 15:12 davonzuziehen. Doch der VfL kämpfte und war beim 14:15 wieder dran, aber drei Ballverluste machten die Aufholjagd zunichte. In der 45. Minute führte der SV Grambke/Oslebshausen mit 18:15, wollte jetzt mehr und stellte auf eine kurze Deckung gegen Kathrin Holst um.

Sittensen reagierte und beorderte Christin Lenuweit von der Außenbahn auf die Halbposition. Damit verunsicherte das Team die Gäste. Plötzlich lief beim Spitzenreiter nicht mehr viel zusammen. Zudem steigerte sich VfL-Torfrau Nadine Sievers und wurde mit ihren Paraden zum starken Rückhalt. Innerhalb von zwei Minuten glich Sittensen zum 18:18 aus. Jetzt war der VfL wieder im Spiel und nutzte, angetrieben von den Zuschauern, zwei Stellungsfehler in der Gästeabwehr zum 20:18.

Die Gäste agierten in der Schlussphase mit einer 5:1-Deckung. Sittensen nutzte die daraus entstehenden Freiräume konsequent und traf aus dem Rückraum nach Belieben. Selbst in Unterzahl kam der VfL zu Treffern und setzte sich so noch bis zum Endstand von 25:21 ab.

„Die erste Halbzeit haben wir nicht besonders gut gespielt und lange gebraucht, um in die Partie zu finden. Aber die letzten 15 Minuten entschädigen für vieles. Heute hat nicht nur Torhüterin Nadine Sievers eine Glanzleistung abgeliefert, sondern auch der gesamte Rückraum zeigte eine mehr als starke Leistung. Allein 18 Tore der Rückraumspielerinnen sagen alles. Mit dem Sieg festigt die Mannschaft immer mehr den siebten Tabellenplatz“, so ein zufriedener VfL-Coach Thomas Fischer. (us)

Sittensen: Nadine Sievers, Anke Sülz – Silke Degwerth (1), Guanita de Jonge, Sylvia Thomfohrde (1), Ivonne Zapel (5), Martina Klindworth (1), Ines Müller, Christin Lenuweit (9), Kathrin Holst (6), Janine Algie (2)


Artikel vom 26.01.12 - 12:00 Uhr
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