
„Das haben wir eiskalt hinbekommen. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, freute sich Steven Jörns, der sich wiederholt in die Torschützenliste eintrug und mit seinen Nebenleuten die taktischen Vorgaben seines Trainers gut umsetzte. Zu Beginn spielte der Tabellenzweite ein 4:2-System, wobei Felix Naerger und Stefan Fahjen als Kreisläufer agierten. „Ich habe aus dem Hinspiel die Erkenntnis gezogen, dass es unserem Spiel gut tun würde“, so Lindenbaum. Und der Erfolgscoach lag richtig, denn bis zur Pause schossen seine Männer ein verdientes 18:12 heraus.
Allerdings fand Lindenbaum nach 25 Minuten doch ein paar „Haare“ in der Suppe und mischte seine Truppe in der Auszeit etwas auf. „Wir müssen im Mittelblock besser werden und im Angriff schlauer agieren“, so der Trainer auf dem Weg in die Halbzeit.
Die Pause verbrachte der Gäste-Torhüter „schmollend“ in einer Hallenecke. „Das ist schon ein deutliches Ergebnis. Wir müssen einfach härter in der Abwehr zupacken“, so der Schiffdorfer Keeper, dem nach dem Wiederanpfiff die Hände noch mehr schmerzten. Denn die Gastgeber brannten – angetrieben von einem sehr starken Sebastian Bleck – ein Feuerwerk ab. Der Spielmacher setzte nicht nur seine Mitspieler klasse ein, sondern traf selbst 14 Mal. Während sich die Gäste im Abschluss gegen eine massive Deckung schwer taten, setzten Putzas & Co. zum Schaulaufen an und schraubten das Ergebnis unter dem lautstarken Beifall der Fans auf 39:21 hoch.
„Es lief heute einfach super“, freute sich Bleck, der – ebenso wie René Viets – eine „Fleißnote“ von seinem Trainer einheimste. „René ist längst zum Abräumer in der Abwehr geworden und hat sehr gut gespielt. Doch es war insgesamt eine starke Mannschaftsleistung. Das war unser bisher stärkstes Spiel“, so Jörg Lindenbaum.
Zeven. Niels Bonacker – Felix Putzas, Felix Naerger, René Viets, Till Putzas, Steven Jörns, Guido Ewert, Kevin Götsche, Sebastian Bleck, Konstantin Franz, Stefan Fahjen, Thimo Eichler.
