Jetzt rudert der Unionspolitiker etwas zurück. Er habe den baulichen Zustand gemeint und nicht die Arbeit des Reinigungspersonals kritisieren wollen, sagte er während der Samtgemeinderatssitzung. Diedrich Höyns (SPD) signalisierte in der Sache Zustimmung in einigen Punkten, kritisierte aber die Art und Weise wie Detjen sich geäußert habe. „Das war nicht in Ordnung“, so der Sozialdemokrat.
Hans-Georg Bahlburg (CDU) zufolge sind es vor allem die Jungentoilette und die Mädchendusche, die schlecht aussehen und „gemacht werden müssen“. Hier müsse relativ schnell etwas passieren. Dirk Detjen äußerte sich zufrieden darüber, dass der Bauhof an der Schule bereits tätig geworden sei. „Ich würde genauso wieder handeln, nur würde ich das Wort ‚katastrophal‘ nicht noch einmal benutzen“, sagte er.
Jetzt soll versucht werden, eine „vernünftige Regelung“ zu finden. Angedacht ist, dass sich der Schulausschuss zusammen mit dem Schulleiter und dem Hausmeister das Gebäude ansieht. (jab)
