14 Kandidaten hätte Pastor Manfred Thoden gern gehabt, doch blieb die Suche nach weiteren Interessenten erfolglos. „Wir haben noch Leute angesprochen, zugesagt hat aber keiner mehr.“ So bleibt es bei dem Dutzend.
Neben Kerstin Ilmers werfen erstmals auch Bernd Löhn (43) aus Klein Meckelsen, Birgit Mahnken (46) aus Hamersen und Susanne Viebrock (42) aus Lengenbostel-Freetz den Hut in den Ring. Gisela Dohrmann (62), Karin Fedtke (57) – beide aus Sittensen – Susanne Kogge (50) aus Ippensen, Hans-Joachim Martens (56) aus Groß Meckelsen, Bernd Meyer (37) aus Tiste, Gisela Meyer (51) aus Wohnste, Jürgen Nack (55) aus Groß Meckelsen und Dr. Heiko William (70) aus Sittensen verfügen bereits über Erfahrung in der Gremiumsarbeit.
An diesem Wochenende erscheint eine Sonderausgabe des Gemeindemagazins. Darin stellen sich die zwölf Kandidaten den Gemeindemitgliedern vor. Die noch amtierenden Vorstandsmitlieder Anne Hauschild aus Sittensen, Friedhelm Wedemeyer aus Klein Meckelsen, Jörn Keller aus Lengenbostel und Stefanie Höper aus Freetz bewerben sich nicht wieder um ein Mandat.
Die Kirchenvorstände in der evangelisch-lutherischen Landeskirche werden für eine Dauer von sechs Jahren gewählt und sind je nach Größe der Kirchengemeinde unterschiedlich stark besetzt. Dem Sittenser Kirchenvorstand gehören zwölf Männer und Frauen sowie die beiden Pastoren kraft ihres Amt an. Neun Mitglieder kommen per Wahlentscheid in das Gremium, drei werden vom alten Kirchenvorstand berufen.
Die elf Wahllokale in der Börde Börde sind am 18. März von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Im Gegensatz zu früheren Wahlen haben Gemeindemitglieder jetzt sechs Stimmen, die sie einer, zwei, drei, vier, fünf oder sechs Personen auf dem Stimmzettel geben können. Mehrere Kreuze hinter einem Bewerber nützen diesem nicht, denn sie werden nur als eine Stimme gewertet. Ungültig ist der Stimmzettel, wenn mehr als sechs Namen angekreuzt sind oder sich Zusätze auf dem Zettel befinden. Aber: Bei weniger als sechs Stimmen behalten die Wahlbögen ihre Gültigkeit. Wer am 18. März verhindert ist, kann per Brief seine Stimme abgeben. Unterlagen zur Briefwahl können bis zum 15. März im Kirchenbüro zu den Öffnungszeiten beantragt werden.
Pastor Manfred Thoden appelliert nun an die Gemeindemitglieder, zur Wahl zu gehen. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Leute ihre Stimme abgeben. Damit drücken sie aus, dass ihnen die Kirche wertvoll und wichtig ist.“
Am Sonntag, 24. Juni, wird der neue Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt. Im diesem Rahmen werden dann auch die ausgeschiedenen Mitglieder verabschiedet.
