„Wanderweg ist gestorben“ Sittensen. Das ehemalige Arzthaus und die Gaststätte „Zur Alten Schmiede“ in der Mühlenstraße in Sittensen sind abgerissen. Jetzt klafft eine große Baulücke im historischen Kern des Bördeortes. Die Flächen sind eingeebnet; was danach kommt, weiß niemand. „Wir stehen am Anfang der Überlegungen“, sagt Bürgermeister Heinz-Hermann Evers. Im Gespräch mit der ZZ äußert sich das Gemeindeoberhaupt auch zu den Projekten kulturhistorischer Wanderweg, Mahnmalsanierung und Ostewehrabriss.
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Auf welchen Straßen durch Sittensen? Sittensen. Die Groß Meckelser Bürger stehen mehrheitlich hinter der geplanten Biogasanlage, die rund 400 Meter außerhalb der Ortschaft an der L 142 in Richtung Sittensen errichtet werden soll. Viele Sittenser sehen das Projekt indes kritisch. Sie fürchten vor allem den Ernteverkehr. Noch ist unklar, wie und auf welchen Routen die Traktoren und Lkw durch den Bördeort geführt werden sollen.
weiterOffene Läden und viel Musik im Park Sittensen. Das „Regio-Shopping“, den in Sittensen, Selsingen und Tarmstedt zeitgleich veranstalteten verkaufsoffenen Sonntag im Juni, gibt es nicht mehr. Grund: Im Gegensatz zu Sittensen war die Aktion in den beiden anderen Orten nicht auf die erhoffte Resonanz gestoßen. Weil aber im Bördeort immer gut was los war, will der Wirtschaftsinteressenring (WIR) am verkaufsoffenen Sonntag festhalten. Nur hat dieser jetzt einen anderen Namen: Sittenser Sonntags-Shopping heißt er.
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Sucht in die Wiege gelegt Sittensen. Rauchschwaden von verbranntem Gummi durchziehen die Luft – mittendrin zwei junge Männer, die mit ihren Autos waghalsige Pirouetten drehen. Nur Millimeter sind die Stoßstangen der Fahrzeuge dabei voneinander entfernt. Das Publikum johlt begeistert. Stunts, artistische Einlagen mit Quads, Autos und Motorrädern, die Zerstörungskraft von großen Monstertrucks: das ist das Leben der „Bossle Hell Drivers“. Mit einer 90-minütigen Stuntshow war der Schaustellerbetrieb der Familie Bossle Sonntagnachmittag auf dem Autohof in Sittensen zu Gast und begeisterte sein Publikum.
Von Dennis Paasch weiter
Reise zu Figuren Lindgrens Sittensen. Sonnabendvormittag im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sittensen: Vielstimmiger Chorgesang dringt aus dem Saal im Obergeschoss. „Paradise“ schmettern rund 40 Jugendliche aus voller Kehle. Fröhlich werfen sie die Arme in die Höhe und schnippen synchron den fetzigen Rhythmus des Songs mit. Das steckt an, so dass auch die Zaungäste unwillkürlich mitwippen
Von Heidrun Meyer weiter
Behrmann‘s Kneipe schließt Wohnste. Das Gaststättensterben auf dem Land geht unvermindert weiter. Gestern schloss „Behrmann‘s Kneipe“ in Wohnste. Wahrscheinlich für immer. Zum Abschied tischte Kneipenwirten Adele Grimm den Wohnstern noch einmal Schnitzel auf. 140 Leute hatten sich angemeldet. „Ich wünsche mir eine schöne, fröhliche Feier“, sagte die 70-Jährige, bevor sie sich der Vorbereitung des Festessens widmete.
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Neue Wege noch im Dunkeln Sittensen. Es sind schwierige Zeiten für den DRK-Ortsverein Sittensen. Zum einen fehlt der Kapitän auf der Brücke, zum anderen klagen die Rot-Kreuzler über kontinuierlich sinkende Mitgliederzahlen. Rund 350 Frauen und Männer – die meisten über 70 – gehören dem Verein derzeit noch an.
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