
Nichts ist Kindern lästiger als nach der Schule Hausaufgaben zu erledigen. Und selbst viele Lehrer würden gerne darauf verzichten, Jungen und Mädchen einen Teil der wertvollen Freizeit mit Arbeit zu blockieren. Doch gemeinhin werden Hausaufgaben als unumgänglich angesehen, um den Lehrstoff zu vertiefen. Wenn dann noch ein Erwachsener helfend zur Seite steht, dann klappt das umso besser.
Seit gut einem Jahr gibt es deshalb an der Tarmstedter Grundschule eine Hausaufgabenhilfe. Das Angebot, das sich von montags bis donnerstags, jeweils von 12.30 bis 14.15 Uhr erstreckt, ist laut Schulleiter Rolf Struckmeyer „bisher ein großer Erfolg und eine wirkliche Hilfe für die Kinder“. Etwa 15 bis 20 Kinder nehmen daran regelmäßig teil.
Für die entsprechende Betreuung sorgen die Schule und ihr Förderverein. Neben Pensionären und pädagogischen Mitarbeiterinnen kommen so auch Eltern zum Einsatz. „Da uns insbesondere Eltern in der Regel nur für den Zeitraum zur Verfügung stehen, in dem deren Kinder auch die Grundschule besuchen, suchen wir immer wieder neue freiwillige Helfer“, erläutert Rolf Struckmeyer. Das können Rentner genauso sein wie Studenten oder Erwerbslose. Hauptsache, sie verfügen über ein wenig Zeit, Geduld und „eine positive Einstellung zu Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren“, so der Schulleiter.
Der Einsatz erfolgt rein ehrenamtlich: Die Schule könne Räume und Unterstützung stellen, aber den Helfern keine Entlohnung bieten, teilt Struckmeyer mit. „Unsere bisherigen Helfer haben aber die Erfahrung gemacht, dass die Verbesserung des schulischen Erfolges für die beteiligten Kinder und deren Dankbarkeit dafür auch eine Belohnung darstellt, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.“
Wer sich für die Aufgabe interessiert, sollte sich möglichst bis zum 15. Februar telefonisch ( 04283/477) oder schriftlich (Hauptstraße 6 in 27412 Tarmstedt; Fax: 04283/8862) an die Schule oder an den Förderverein wenden. (bal)
www.foerderverein-der-grundschule-tarmstedt.de
