Superintendentin Jutta Rühlemann erläutert den Sachstand und die Perspektiven der Fusion für den Kirchenkreis. Als Gast ist Burkhard Guntau, Präsident des Landeskirchenamtes Hannovers, eingeladen. Er benennt mit der Superintendentin, welche finanziellen, personellen und organisatorischen Aufgaben die Fusion stellt.
Im Februar 2008 hatte der Kirchenkreis der Ämterfusion unter zwei Bedingungen zugestimmt: Es sollen keine wirtschaftlichen Härten für den Kirchenkreis entstehen, und es soll ein Ausgleichsfonds für die betroffenen Mitarbeiter angelegt werden.
Die Synode hält an ihren generellen Beschlüssen zur Neuordnung der Kirchenstrukturen fest. Sie empfiehlt jedoch, den Umständen vor Ort Rechnung zu tragen.
Das Landeskirchenamt hat sich im November 2009 zur Umsetzung der Synodalbeschlüsse bekannt und fordert die Fusion am Standort Verden. Der Vorsitzende des Kirchenkreistags, Eckart Richter, erwartet einen Grundsatzbeschluss zum Thema Fusion.
„Die Fusion ist wichtig, damit wir zielstrebig arbeiten können und auch künftig verantwortungsvoll mit Geld umgehen.“ Stimmt der KKT für die Fusion, dann bekommt der Kirchenkreisvorstand als ausführendes Organ einen Handlungsauftrag. „Dann würde es auch darum gehen, die finanziellen Grundlagen für die Fusion zu schaffen“, sagt Richter. „Da wäre auch zu prüfen, ob die Landeskirche sich finanziell beteiligt.“ Auch die Konsequenzen für die Personalentwicklung und den Gebäudebestand seien zu ziehen. (ZZ/bal)
