Das Vorwerker Ehepaar engagiert sich seit 2006 für Amani. Der Verein unterhält in Tansania mittlerweile zwei Dörfer namens Kilolo und Kitwiru, in denen Aids-Waisen unterkommen, versorgt werden, eine Ausbildung genießen. Diese Arbeit fand über das Ehepaar Eule auch im Landkreis Rotenburg immer wieder großzügige Unterstützer.
Dazu zählt nun auch die KGS-Klasse 7e. Die Schüler überreichten gestern 420 Euro an die Eules. Das Geld hatten sie über Monate verdient und gesammelt. Und das mit hohem Engagement. Mal harkten sie gegen Bezahlung Laub oder mähten Rasen, mal backten sie Kekse, die sie auf dem Vorwerker Weihnachtsbasar oder beim Stöbernachmittag der Bücherei verkauften. Sogar als Babysitter arbeiteten einzelne. Manch einer trug auch die Amani-Flyer von Haus zu Haus, um seine Mitmenschen ganz direkt um eine Spende zu bitten. So kam letztlich „viel mehr zusammen, als ich mir erträumt hätte“, lobte Lehrer Reinhard Peyk.
Johann-Georg Eule nannte es „beeindruckend, was ihr auf die Beine gestellt habt“. Derlei Hilfe gebe immer wieder neue Impulse und sei Verpflichtung, die Arbeit des Vereins weiter voran zu treiben. Eindruck dürfte der Einsatz der Schüler nicht zuletzt in Kilolo und Kitwiru machen, wie Judy Eule erläuterte. Für die Kinder dort sei es schlicht unfassbar, dass andere Kinder ihnen helfen. „Das ist für die das Größte.“
Das von der Klasse gespendete Geld wird voraussichtlich in Kitwiru eingesetzt. Dort werden nach Fertigstellung neuer Unterkünfte im Februar oder März weitere Kinder einziehen, für die jede Menge Ausstattung von der Schuluniform bis zum Moskitonetz gebraucht wird. (bal)
