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Tarmstedter Genossen besetzen ihren Vorstand neu

Tarmstedt. Die Wahl des neuen Vorsitzenden Axel Kemna (die ZZ berichtete) war nicht die einzige Entscheidung, die die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Tarmstedt auf ihrer Jahreshauptversammlung zu treffen hatten. Bestimmt wurden auch weitere Vorstandsmitglieder sowie Delegierte.

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Der neue Tarmstedter SPD-Ortsvereinsvorsitzende Axel Kemna (Dritter von rechts) und seine Stellvertreterin Sylvia Best (rechts) mit den anderen Mitgliedern des neu gewählten Vorstands. Foto: rsk

Nach den umfassenden Wahlen besteht der Ortsvereinsvorstand nun neben Kemna aus der stellvertretenden Vorsitzenden Sylvia Best, Schriftführerin Margarita Witt-Dodenhof, Kassenwart Axel Süsens sowie den Beisitzern Hans-Jürgen Neumann, Bernd Sievert und Volker Klose. Ulrich Deltz darf sich nun Energie- und Umweltbeauftragter nennen und Johannes Blanken Seniorenbeauftragter.

Für den Unterbezirksparteitag wurden Axel Kemna, Hans-Jürgen Neumann, Sylvia Best und Bastian Pommert als Delegierte des Ortsvereins gewählt. Hartmut Poschmann, Margarita Witt-Dodenhof, Günther Nase und Erhard Bäsler bestimmte man zu Ersatzdelegierten. In den Unterbezirksvorstand entsendeten die Genossen Hans-Jürgen Neumann. Auf Landes- und Bezirksebene soll Axel Kemna den Tarmstedter Verband vertreten.

Einer, dem die Amts- und Mandatsträger künftig wohl häufiger begegnen werden, war auf der Versammlung ebenfalls zu Gast: Bernd Wölbern. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, der den Einzug in den Landtag anstrebt, warb um Unterstützung der örtlichen SPD-Leute und berichtete von der Arbeit im Kreistag: Dort sei nach der Kommunalwahl eine neue Kultur eingetreten. Als Beispiel der neuen und guten Zusammenarbeit nannte er die Halbierung der Jagdsteuer, die nun ausschließlich Naturschutzprojekten im Landkreis zu Gute kommen soll. „Dass das so gut gelaufen ist, darauf bin ich stolz“, so Wölbern. Die Deponie in Haaßel, Tierschutz und Massentierhaltung sowie Schule, Kitas und die Energiewende seien die derzeit wichtigen Themen.

Es gehe nicht an, einen Deponie-Standort festzulegen, ohne den Bedarf ermittelt zu haben. Und wenn der Bedarf niedersachsenweit da sei, so müsse auch niedersachsenweit nach einem Standort gesucht werden. Für die Massentierhaltung und die Außenbereichsbebauung forderte er ein Mitspracherecht der Kommunen.

Ebenfalls Gast der Sozialdemokraten war Samtgemeindebürgermeister Frank Holle, der sich in seiner Rolle als Tarmstedter Gemeindedirektor eine funktionierende Kooperation mit dem SPD-Bürgermeister attestierte. „Ich habe, so glaube ich, mit Wolf Vogel ein gutes Team gebildet. Wir machen gute Arbeit und haben uns aufeinander eingestellt. Und ich würde mich freuen, wenn wir auch weiterhin so gut zusammenarbeiten“, ließ er wissen. Holle selbst ist parteilos, gehört aber im Samtgemeinderat der CDU-Fraktion an. (rsk)

Artikel vom 24.02.12 - 12:00 Uhr
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