Schon am Eingang der Fußgängerzone erwartet die Besucher des Herbstvergnügens eine abwechslungsreiche Mischung aus Fahrgeschäft, Imbissbuden und Marktständen, die von Bekleidung bis Schmuck alles Mögliche anbieten. Dazwischen ein Stand mit Cocktails aller Art angefangen von Caipirinha, über Swimmingpool bis hin zum alkoholfreien Fruit Punch ist alles zu haben, was sich das Herz des Cocktailfreundes nur wünschen kann.
Nur wenige Schritte weiter können sich Hungrige mit Pommes und Bratwurst stärken, in süßen Leckereien schwelgen oder asiatische Küche genießen. Jahrmarkt ist auch immer ein Fest für den Magen, denn selten findet man eine so breite Auswahl auf so engem Raum, da fällt eine Entscheidung schwer, denn die Düfte sind doch allzu verführerisch.
Über die Schulstraße führen die Buden langsam zum Mittelteich, wo an diesem Wochenende Highlife herrscht: Der Markt ist eingezogen. Zwar waren die ganz großen Fahrgeschäfte aus Platzmangel nicht unterzubringen, doch für den Autoscooter, den Round-up, zwei Kinderkarussells, den Greifer und die große Losbude hat es gereicht. Dazwischen immer wieder kleine Genusstempel mit heißen Mutzemandeln, frischen Laugenbrezeln, Pizza und Pommes, die zusammen mit den vielen Lichtern eine typische Kirmes-Atmosphäre schafft.
Das Round-up hat es vor allem den Jugendlichen dabei besonders angetan, ein Fahrgeschäft in dem man die Gesetze der Fliehkraft am eigenen Leib spürt, also nichts für zartbesaitete Gemüter. Sophia Gustke und ihre Freundinnen fanden genau das besonders cool. „Man steht drin und dann wird man senkrecht in der Luft geschleudert, das war echt toll“, meint die Zehnjährige feixend. Nachdem sie dann nach drei Runden Round-Up auch noch eine rasante Fahrt im Polypen gewagt hatten, war es dann doch zu viel. „Uns sechs war dann doch ziemlich übel.“
Wer es lieber rummelig-geschäftig mag, der war im Bereich des Jahrmarktes gut aufgehoben, wer lieber in Ruhe bummelt, hier und da mal mit Bekannten schnackt, fand genau dazu jede Menge Möglichkeiten in der Fußgängerzone. Damit kam wohl jeder auf seine Kosten. (fh)
