Marlene Geestmann ist von nun an für die Geschicke des Kreisverbandes verantwortlich. Ihre Vorgängerin Melitta Stelling schied aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand aus.
Die Landfrauen sind ein aktives Völkchen, das wurde bei den Berichten deutlich. Sie organisieren Radtouren, besuchen Unternehmen, veranstalten musikalische Abende, Vortragsreihen, lernen Filzen oder, Schmuck herzustellen. Ein rühriger Verein, der auch Nicht-Mitgliedern immer wieder Veranstaltungen anzubieten hat, die gut angenommen werden, was die Teilnehmerzahlen belegen.
So weit so gut, doch einen Punkt gab es, der für weniger positive Stimmung sorgte: das neue Gaststättengesetz, das jede Veranstaltung kostenpflichtig macht und von nicht amtsbekannten Ausrichtern auch noch ein Führungszeugnis verlangt, sofern Alkohol ausgeschenkt wird. Anke Husmann-Klaffke ärgert sich über diese Entwicklung, denn dann würden auch die Landfrauen für den Ausschank von Kaffee und Kuchen mit 35 Euro belastet. „Das ist doch ein Unding“, ärgert sich die Vorsitzende des Landfrauenvereins Wilstedt. Doch ganz offensichtlich ist die Neuerung geltendes Recht und muss daher, wenn auch zähneknirschend, akzeptiert werden.
Bei den Wahlen gab es einige Neuerungen für die Kreislandfrauen, denn Melitta Stelling gab aus beruflichen Gründen ihren Vorsitz auf, und auch für ihre Stellvertreterin Karola Wilkens musste ein neuer Kandidat gefunden werden. Doch das war bei den Damen gar kein Problem: Die Geschicke der Kreislandfrauen übernehmen von nun an Marlene Geestmann als Vorsitzende, Anke Husmann-Klaffke als Stellvertreterin, Angela Bredehöft bleibt Kassenführerin und Cindy Poitzmann-Brunkhorst wurde nun auch offiziell zur Schriftführerin gewählt. (fh)
