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„Pütt und Pann“ braucht neue Sachspenden

Zeven. Seit September vergangenen Jahres ist das kleine Ladengeschäft „Pütt un Pann – Das diakonische Warenhaus“ in Zeven in der Alten Poststraße 5 geöffnet.

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Lilli Hahn und Christel Bramekamp (von links) vom Team des diakonischen Warenhauses „Pütt un Pann“.

Seitdem haben viele Menschen diese Einrichtung des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven genutzt, um gebrauchte Haushaltswaren, Bett- und Tischwäsche, Kleinmöbel und Dekoration für die Wohnung gegen eine Spende entgegenzunehmen. „Zudem waren wir erfreut, wie die Zevener Bevölkerung uns unterstützt hat, indem Sachspenden gegeben wurden, die wir in unserem Geschäft einstellen konnten,“ so Lilli Hahn vom ehrenamtlichen „Pütt un Pann“-Team. Die anfängliche Spendenbereitschaft war so groß, dass die Lagerkapazitäten schnell erschöpft waren. „Nun sind unsere Lager wieder leer und wir benötigen wieder Spenden aus der Bevölkerung“, so Lilli Hahn. Es werden gebrauchtes nicht beschädigtes Geschirr, Gläser, Töpfe, anderer Hausrat, Kleinmöbel und Handtücher gesucht. Elektrogeräte dürfen in dem Geschäft nicht ausgegeben beziehungsweise angenommen werden.

Dass die Einrichtung eine wichtige Sache ist, davon zeigt sich Kirchenkreissozialarbeiter Norbert Wolf vom Diakonischen Werk überzeugt. „Viele Menschen mit einem geringen Einkommen kommen hier herein, um sich auch nur einmal umzusehen und mit jemanden zu sprechen. Das soll es auch sein, ein Treffpunkt. Das wird auch dahingehend unterstützt, dass mit den Ehrenamtlichen im Geschäft über die Spendenhöhe verhandelt werden muss. Es hat sich gezeigt, dass es sogar das Gespräch befördert“, so Wolf.

Wer Sachspenden geben möchte kann diese zu den Öffnungszeiten in das Geschäft in die Alte Poststraße 5 bringen. Dieses ist dienstags und freitags von 9.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (ZZ/js)

Stichwort

Das Diakonische Warenhaus „Pütt un Pann“ hat vor gut einem Jahr den Betrieb aufgenommen. Angeboten werden auf 120 Quadratmetern diverse Haushaltsartikel. Ausgenommen sind Elektrogeräte. Die Besonderheit: Die Waren haben keinen festen Preis. Sie werden gegen eine Kostenbeteiligung an Hilfsbedürftige ausgegeben.

Artikel vom 30.07.10 - 06:00 Uhr
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