Da der Niederländische Traditionsverein ein Verein von Niederländern ist, die nach dem Abzug der niederländischen Soldaten aus der Kaserne Seedorf hier in der Region bleiben wollen, liegt es in der Natur der Sache, dass einerseits nicht viel junger Nachwuchs im Verein zu erwarten ist und andererseits viele Niederländer ohne Anhang hier leben. Den älteren Vereinsmitgliedern möchte Ben van der Linden deshalb Unterstützung und Hilfe anbieten, die von Seelsorge über Fragen zur Betreuungsvollmacht bis hin zur Hilfe beim Einkaufen reichen soll. Dieses sei sowohl gut als auch nötig, heißt es in dem Schreiben, das verlesen wurde. „Natürlich hoffen wir alle, dass uns so etwas nicht widerfährt, aber ich denke, das ist ein idealisiertes Bild.“
Die kleine Hilfe im Alltag oder einfach nur eine Ansprechstelle, vielleicht ein Wegweiser soll die Arbeitsgruppe sein, die er ins Leben rufen will. Sie soll den Namen „Denktank – Aandacht en Zorg“ (Aufmerksamkeit und Versorgung/Umsorgung – die Red.) tragen.
Ideen gibt es schon einige, wie Ben van der Linden gegenüber der Zevener Zeitung erklärte. „Es ist aus meiner Sicht eine gute und wichtige Sache, Ansprechpartner zu haben. Einerseits geht es um Fragen der Betreuung, andererseits aber auch um Nachbarschaftshilfe innerhalb des Vereins“, sagt Ben van der Linden, der für Vereinsmitglieder unter 0151/58123107 zu erreichen ist.
Spontan erklärten sich Ton Eggels, Lies Dotinga, Ingrid Luyten, Frans Renzen, Roelie Lohof, Arthur Pereira und Ricky Ebben bereit, sich in dieser Arbeitsgruppe zu engagieren. (rsk)
