„Die große Anwesenheit zeigt, dass ihr zufrieden mit dem Vorstand seid – oder eben unzufrieden“, meinte Uwe Kiesbye, Vorsitzender der BSG Zeven mit einem Augenzwinkern. Dass eher ersteres der Fall ist, das zeigten auch die Wahlen, in denen der gesamte Vorstand wiedergewählt wurde. Komplettiert wird er von Beisitzerin Marie – den meisten als „Mimi“ – Marwede bekannt. „Die Überschrift übers Vereinsjahr 2011 könnte sein: „So kann es bleiben“. Wir haben unvermindert rund 400 Mitglieder, genauer 381 nach 34 Neuzugängen und 30 Kündigungen, Letztere jedoch einzig aus gesundheitlichen Gründen“, so Kiesbye nicht ohne Stolz. Die Angebote der BSG würden überwiegend sehr gut genutzt, nur in der Diabetikergruppe seien noch mehrere Plätze frei. Nach seiner Rückschau dankte Kiesbye den Mitgliedern für ihre Treue, den Ärzten, die für Sicherheit sorgen, dem Vorstand, der aus dem Verein das Beste herausholte, und am Ende galt ein besonderer Dank seiner Frau Ruth.
Neben dem klassischen Vortrag von Sportarzt Uwe Ossarek, der diesmal den Schlaganfall thematisierte, wird eine Jahreshauptversammlung ja auch gerne genutzt, um langjährige Mitglieder zu ehren – und davon gibt es in der BSG eine Menge: 19 Mitglieder haben dem Verein 15, 25 respektive 30 Jahre die Treue gehalten und bekamen dafür Urkunden überreicht. Und der Verein hatte noch eine besondere Ehrung auf Lager: für verdiente Funktionsträger, die noch nie für ihr Engagement ausgezeichnet wurden. „Sie sind bislang vergessen worden, aber das kann man ändern“, betonte Helmut Sievert. Er freute sich, Hans-Jürgen Kruse, Helga Holsten, Erika Müller, Gustav Behrens, Karin Sprenger und Manfred Kumbier, der mit seiner 30-jährigen Tätigkeit als Übungsleiter wohl den Vereinsrekord hält, mit Ehrenurkunden und einer Ehrennadel des Behindertensportverbandes Niedersachsen auszuzeichnen – der Applaus der Mitglieder war ein weiterer Lohn. (fh)
