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Hartmut Meyer neuer Ortsbrandmeister in Glinstedt

Glinstedt. Die Glinstedter Ortsfeuerwehr hat mit Hartmut Meyer einen neuen Ortsbrandmeister. Der bisherige Stellvertreter rückte durch ein überzeugendes Wahlergebnis zum ersten Mann der Wehr auf. Hartmut Meyer beerbt Hugo David, der sich aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Ortsbrandmeisters zurückzog. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde Jürgen Wallbaum.

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Der neue Glinstedter Ortsbrandmeister Harmut Meyer (von links), sein Stellvertreter Jürgen Wallbaum und der scheidende Ortsbrandmeister Hugo David. Foto: es

Schon im Vorfeld hatte Hugo David erklärt, dass er für das Amt des Ortsbrandmeisters aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Mit Spannung fieberten die Feuerwehrkameraden in der Glinstedter Schützenhalle dem Tagesordnungspunkt „Wahlen“ entgegen. „Ich habe den Rückhalt der Kameraden gespürt und deshalb stelle ich mich zur Wahl“, sagte der vorgeschlagene Hartmut Meyer.

Günter Schulze und Uwe Scharringhausen wurden zu Stimmzählern bestimmt und die Kameraden begaben sich zur „Wahlurne“. 27 der 28 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für Hartmut Meyer zum neuen Ortsbrandmeister. „Ich danke für das Vertrauen und werde versuchen, diesem gerecht zu werden.“ Mit diesen Worten nahm er die Wahl an.

Mit dem gleichen Stimmergebnis wurde Jürgen Wallbaum in das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters gewählt. Matthias Pape bleibt als Gruppenführer ebenso im Amt wie die beiden stellvertretenden Gruppenführer Henry Rippe und Frank Geils. Henry Lau erhielt das erneute Vertrauen zum stellvertretenden Gerätewart. Für Hansjürgen Flathmann wird Uwe Scharringhausen zusammen mit Uwe Burfeind im nächsten Jahr die Kasse prüfen.

Als stellvertretender Ortsbrandmeister hatte Hartmut Meyer zuvor auf die Aktivitäten der Glinstedter Wehr zurückgeblickt. „Wir mussten viermal ausrücken und haben uns zusätzlich mit Übungen und Lehrgängen fit gehalten“, sagte Hartmut Meyer. Mit 122 Eintragungen im Dienstbuch unterstrich er den Einsatz der Kameraden. Die Glinstedter Wehr sei zweimal zur Nachbarschaftshilfe nach Karlshöfen zu einem Wohnhaus- und Flächenbrand ausgerückt. Ein Einsatz und eine Hilfeleistung im Ort rundeten das Einsatzgeschehen ab.

Zum Einsatzgeschehen kamen Übungsstunden und Lehrgänge, bei denen sich die Glinstedter Feuerwehrkameraden für den Ernstfall fit hielten. Das erworbene theoretische und praktische Wissen wurde bei Wettkämpfen umgesetzt. Hartmut Meyer: „Zudem hat unser 75-jähriges Jubiläum uns in Trab gehalten.“

Der stellvertretende Ortsbrandmeister ging zum Schluss seines Berichtes auf die Mitgliederstärke ein. Neben 40 aktiven Feuerwehrkameraden verfügt die Wehr über drei passive Mitglieder und 19 Kameraden in der Altersabteilung. Drei Jugendliche werden derzeit bei der Jugendwehr in Karlshöfen an den Feuerwehrdienst herangeführt. Die Glinstedter Wehr freut sich zudem über 51 fördernde Mitglieder. (es)


Artikel vom 30.01.12 - 12:00 Uhr
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