Ulrich Feil, stellvertretender Obermeister der Straßenbauer Innung Stade für den Elbe-Weser-Raum übernahm die Begrüßung und die anschließende Moderation der Veranstaltung, für die Straßenbauer Innung Lüneburg sprach der Vizepräsident des Niedersächsischen Baugewerbeverbands, Edgar Ohland, ein Grußwort. Ohland, der auch Obermeister der Straßenbauer-Innung Lüneburg ist, schilderte die Perspektiven für seine jungen Berufskollegen und ermunterte sie, die Chancen, die das erlernte Handwerk bietet, sinnvoll zu nutzen.
Gastredner der beiden Innungen war der Bundestagsabgeordnete Serkan Tören aus Stade. Der FDP-Politiker sprach den Straßenbauern seinen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung aus. Tören: „Sie sind nun Geselle, Ihr Wort und Ihre Arbeit gilt etwas, Sie dürfen stolz auf Ihre Leistung sein.“ In seiner Rede hob er hervor, welch wesentliche Rolle das Handwerk in unserer Wirtschaft spiele. Sie sei eine verlässliche Größe. Tören machte den jungen Männern Mut, sich weiter zu qualifizieren und Verantwortung in Beruf und Gesellschaft zu übernehmen. „Seien Sie optimistisch. Es gibt genug zu tun.“
Der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Hans Klein von der Berufsbildenden Schule Cadenberge, gab die Gesellenbriefe und Zeugnisse gemeinsam mit Obermeister Diethard Heidemann (Innung Stade) an die jungen Straßenbauer aus. Fünf der ehemaligen Lehrlinge haben sich durch besonders gute und sehr gute Ergebnisse für die Teilnahme am Landesleistungswettbewerb des Handwerks qualifiziert. Aus dem Innungsgebiet Stade sind es: Eike Brodtman (Praxis Note 2, Theorie Note 2) vom Ausbildungsbetrieb Kriete Straßenbau in Seedorf, Thorben Peper (1/2), der bei der Firma HWH Straßenbau in Hatzte gelernt hat, und Marvin Bednarz (1/2) von der Firma Wilhelm Henn Straßenbau in Helmste. (ZZ/oer)
