Dienstag: Die Provinz punktet bei großen Ausstellungen. So zeigt die Städtische Galerie Delmenhorst „Meisterwerke der Druckgrafik“ von Rembrandt, Dürer, Cranach u. a. (bis 15. April, Di bis So 11 bis 17 Uhr, Do bis 20 Uhr, 4/3 Euro). Und im Stader Kunsthaus sind bis 28. Mai spontane Bilder („Capriccio“) von Oskar Kokoschka zu sehen (Di/Do/Fr 10 bis 17 Uhr, Mi bis 19 Uhr, Sa/So 10 bis18 Uhr, 5 Euro).
Mittwoch: Charles Dickens mal als Krimiautor: Zum 200. Geburtstag ist nun auch der unvollendete letzte Roman wieder greifbar. „Das Geheimnis des Edwin Drood“ wurde nach 22 Kapiteln vom Tod unterbrochen, in der Manesse-Ausgabe führt Ulrike Leonhardt die Handlung stimmig zu Ende (768 Seiten, 24,95 Euro).
Donnerstag: Edita Gruberova, „Königin der Koloratur“ und unbestrittene Primadonna des Belcanto, singt am Mittwoch, 14. März, um 20 Uhr im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ Arien von Bellini bis Saint-Saëns. Das Münchner Rundfunkorchester begleitet sie unter Andriy Yurkevych. Da heißt es, rechtzeitig Karten zu sichern (24 bis 79 Euro, 04 21/33 66 99).
Freitag: „Der Räuber Hotzenplotz“, der Held aus Kindertagen, ist seit Kurzem Star einer Kinderoper von Andreas N. Tarkmann. In der Staatsoper Hamburg (Opera stabile) zückt er heute um 18 Uhr und morgen um 14.30 und 18 Uhr wieder die Pfefferpistole (8 bis 20 Euro, 0 40/35 68 68).
Sonnabend: „Er ist der andere Pianist.“ Das sagte der italienische Klaviermagier Arturo Benedetti Michelangeli über seinen Landsmann Sergio Fiorentino. Dieser Feingeist machte vor seinem Tod 1998 eine enorme Alterskarriere. Die 10-CD-Box „The Berlin Recordings“ (Piano Classics, ca. 30 Euro) sammelt seine späten Aufnahmen aus der Berliner Siemens-Villa. Solch durchgeistigter, klangschöner Schubert, Schumann und Bach ist extrem rar.
Sonntag: Der Schauspielerin Ingrid Bergman widmet arte einen Themenabend. Er beginnt um 20.15 Uhr mit Alfred Hitchcocks Thriller „Ich kämpfe um dich“, in dem sie Gregory Peck mit psychoanalytischen Mitteln hilft, einen verdrängten Mord zu rekonstruieren. Die Traumsequenzen von Salvador Dalí, der Mann auf dem Dach mit dem Rad in der Hand, sind unvergesslich.
