Holger Apfel

Norddeutschland

Stadionverbot bei Eintracht Braunschweig für NPD-Bundeschef Braunschweig (dpa) - Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat dem NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel ein Stadionverbot erteilt. Der Verein sei fest entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um jede Äußerung von rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit Eintracht zu unterbinden, hieß es in einer Pressemitteilung des Club-Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt. Apfel stammt aus Hildesheim, er ist Fraktionsvorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag. weiter
Polizisten mit Spürhunden

Norddeutschland

Innenministerkonferenz berät über Konsequenzen aus NSU-Mordserie Hannover (dpa) - Die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern berät heute in Hannover über Konsequenzen aus der NSU-Mordserie. Die Bund-Länder-Kommission zum Rechtsterrorismus legt dazu ihren Abschlussbericht vor. Die Bundesregierung hatte das Gremium im Februar 2012 eingesetzt. weiter
Eva-Maria Oelker

Norddeutschland

Setzlinge tauschen bei Kaffee und Kuchen in Bremen Bremen (dpa/lni) - Hobbygärtner kennen das Problem: Wenn man seine Tomaten selbst zieht, sprießen oft viel zu viele Setzlinge. Am Ende fehlt dann der Platz für kleine Zucchini- oder Kürbispflanzen. Die Bremerin Eva-Maria Oelker hat dafür eine Lösung. In ihrem Café «Radieschen» können Menschen mit (zu) grünem Daumen seit Anfang Mai Setzlinge tauschen. Während der Öffnungszeiten können sie die überzähligen Pflänzchen einfach auf einem Tisch im Innenhof abstellen und sich dafür einen anderen Topf aussuchen. Im vergangenen Jahr gab es in dem Café bereits ein Marmeladen-Tausch-Regal. «Das hat total gut funktioniert», sagt Oelker. Und was kommt demnächst? Da ist die Café-Besitzerin offen für alles. «Man kann das mit allem möglichen weiterspinnen.» weiter

Norddeutschland

Bundesinstitut klärt über die Welt der Pflanzen auf Braunschweig (dpa/lni) - Die vielen Facetten der Pflanzenwelt können an diesem Samstag (25. Mai) Besucher des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig entdecken. Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen gewährt an rund 50 Stationen unerwartete Einblicke - etwa warum Dreck an Urlaubswanderschuhen zur Bedrohung der heimischen Pflanzenwelt werden kann oder wie ferngesteuerte Fluggeräte auf Unkrautjagd gehen. Zudem lassen sich Pflanzendoktoren über die Schulter schauen, es gibt Krabbeltiere zu entdecken und landwirtschaftliche Maschinen zu bestaunen. weiter
Stahlwerk der Salzgitter AG

Norddeutschland

Aktionärsversammlung bei Salzgitter ganz im Zeichen der Krise Salzgitter (dpa/lni) - Rote Zahlen, eine kassierte Jahresprognose, drohende Stellenstreichungen und massive Probleme in der Branche: Bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlhersteller Salzgitter steht die Hauptversammlung heute ganz im Zeichen der Krise. Bei dem Aktionärstreffen in Braunschweig dürften neben der um rund 45 Prozent reduzierten Dividende auch die Pläne zur Problembewältigung für Diskussionen sorgen. Die trübe Stahlkonjunktur hatte den Konzern jüngst veranlasst, nach dem Verlustjahr 2012 die positive Prognose für das laufende Jahr zu kippen. Die Manager rechnen nun anstatt mit einem kleinen Vorsteuergewinn mit einem spürbaren Vorsteuerverlust. Am besonders stark kriselnden Standort Peine droht zudem Jobabbau. weiter

Norddeutschland

Zeuge sagt im Prozess um Dioxin-Skandal aus Vechta (dpa/lni) - Im Prozess um den Dioxin-Skandal wird heute ein Mitarbeiter des Verbraucherschutzamtes aussagen. Danach könnten Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin ist das aber noch nicht sicher. Offen ist auch, ob das Amtsgericht Vechta an dem Tag ein Urteil verkünden wird. In dem Prozess sind zwei ehemalige Geschäftsführer eines Futtermittelherstellers aus Damme angeklagt. Sie sollen ihren Kunden verschwiegen haben, dass das Futter belastet war. Der Dioxinskandal war Ende 2010 bekanntgeworden. Zehntausende Hühner und Schweine mussten damals bundesweit getötet werden. weiter

Norddeutschland

Plädoyers im Prozess um Erpressung von Lotto-Millionär erwartet Göttingen (dpa/lni) - Im Prozess um die Erpressung eines Lotto-Millionärs werden heute vor dem Landgericht Göttingen die Plädoyers erwartet. Hauptangeklagter ist ein 29-jähriger Kickboxer und früherer «Big-Brother»-Teilnehmer. Er soll zusammen mit einem Gehilfen einen Lottogewinner aus dem Eichsfeld um rund 400 000 Euro erpresst haben. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Anfang Mai war das Luxusauto des Lotto-Millionärs ausgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ob die Tat im Zusammenhang mit dem Prozess steht, ist unklar. Die Angeklagten befinden sich auf freiem Fuß. weiter
Logo der IG Bergbau, Chemie, Energie

Norddeutschland

Mitarbeiter in Kali- und Steinsalzindustrie bekommen mehr Geld Hannover (dpa) - Die bundesweit rund 10 000 Tarifbeschäftigten in der Kali- und Steinsalzindustrie bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft IG BCE segnete den Kompromiss am Mittwoch in ihren Gremien final ab, wie sie in Hannover mitteilte. Demnach gibt es für April 300 Euro Einmalzahlung. Rückwirkend zum 1. Mai steigen die Einkommen um drei Prozent. Im Mai 2014 folgen noch einmal 300 Euro Einmalzahlung. Der Abschluss hebt zudem die Einkommen der Azubis spürbar an und regelt für Mai nächsten Jahres eine pauschale Anhebung auch der niedrigsten Tarifstufen um 45 Euro, was die IG BCE als soziale Komponente wertet. Der Tarifvertrag läuft 21 Monate und endet damit im Dezember 2014. weiter

Norddeutschland

Fast hundert Jahre alte Granate vor Borkum gesprengt Emden (dpa/lni) - Eine fast hundert Jahre alte Granate aus dem Ersten Weltkrieg haben Spezialisten am Mittwoch an der Mündung der Ems vor Borkum gesprengt. Das 350 Kilogramm schwere deutsche Geschoss lag nach Angaben der Wasserschutzpolizei Emden auf einer Sandbank rund drei Kilometer vor der ostfriesischen Insel. Der Sprengsatz sei bei Untersuchungen der Fahrrinne entdeckt worden und mit einer Fernzündung von einem Schiff aus zerstört worden. «Granaten aus dem Ersten Weltkrieg sind eher selten», sagte ein Sprecher der Polizei. weiter

Norddeutschland

Gewaltsamer Tod von zwei Trinkkumpanen: Verfahren eingestellt Lüneburg (dpa/lni) - Wegen einer Persönlichkeitsstörung des Angeklagten dürfte der gewaltsame Tod von zwei Männern aus dem Trinkermilieu in Celle ungesühnt bleiben. Das Landgericht Lüneburg stellte am Mittwoch das Verfahren gegen den 49-Jährigen ein. Die Kammer folgte einem Gutachter und sah deutliche Anzeichen für eine dauerhafte Verhandlungsunfähigkeit. Nur weil die Staatsanwaltschaft kurzfristig einen neuen Unterbringungsbeschluss in einer anderen Sache erwirkt hatte, wurde der 49-Jährige nicht auf freien Fuß gesetzt. Der Angeklagte war nach der Tat in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Er soll seine beiden Bekannten im September erstochen haben. Ihm wurde Totschlag vorgeworfen. (Az. 27 Ks/8107 Js 8737/12 (2/13)) weiter
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