„Wir bemühen uns, die Veranstaltung mit den Augen der Kinder zu sehen. Die Erwachsenen sind nur eine Zugabe“, machte der Vereinsvorsitzende den Zuhörern im „Nartumer Hof“ deutlich. „Deshalb haben wir dem Kreissportbund mehrere Änderungsvorschläge gemacht, die auch angenommen wurden. Dabei wird so mancher alte Zopf abgeschnitten und die Attraktivität des Festes für Kinder hoffentlich gesteigert“, sagte Schradick, der sich am Sonnabendnachmittag übrigens mit Vertretern des Kreissportbundes und der Fachsparten zu einer Sportstättenbegehung traf, um vor Ort die Möglichkeiten aufzuzeigen. „Schon im Jahr 2004 war der TuS Nartum Ausrichter des Kreis-Kinder-Turn-und Sportfestes, das wir übrigens gerne in „Kreis-Olympiade“ umbenennen möchten. Das klingt besser als der bisherige Zungenbrecher. Allerdings muss noch geklärt werden, ob die Rechte an einer solchen Benennung nicht geschützt sind.“
Beginn der am 15. Juli stattfindenden Veranstaltung soll um 9 Uhr mit einer kurzen Begrüßung sein. „Bei uns gibt es keine langen Grußworte, keine lange Mittagspause und auch keinen Umzug durch das Dorf“, machte Uwe Schradick klar und stieß damit bei den Anwesenden auf breite Zustimmung. „Nartum ist das Herz des Landkreises, weshalb wir – sofern das Wetter mitspielt – mit bis zu 1200 Besuchern rechnen. Deshalb brauchen wir viele Helfer. Andere Vereine haben zwar schon ihre Unterstützung zugesagt, aber 120 Helfer werden sicher benötigt“, verdeutlichte der Vereinsvorsitzende. Neben Leichtathletik, Tischtennis, Tennis und eventuell Bogensport soll beispielsweise auch erstmals Laserschießen angeboten werden. „Gegen 14 Uhr wollen wir schon die Siegerehrungen vornehmen. Deshalb ist es nötig, die Wettkämpfe auf kurze und knackige Art und Weise durchzuführen. Die Versorgung mit Essen und Trinken regeln wir mit Verpflegungsbuden vor Ort“, erfuhren die Vereinsmitglieder des TuS Nartum, die dem Konzept am Freitagabend positiv gegenüber standen.
Und auch erste Tipps, zum Beispiel zur Ausweisung von Parkplätzen oder zum Computer-Einsatz, wurden gegeben. Nun wollen die Verantwortlichen mit Unterstützung möglichst vieler Helfer an die genaueren Planungen der Großveranstaltung gehen.
