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Sonntagsjournal

Decca-Turm hat ausgedient

Uhr Von Wolfgang Millert
Die Segmente des neuen Stahlgittermastes wurden mit Teleskopkränen auf die vorbereiteten Betonfundamente gehievt. FOTOS: MILLERT

WOLFGANG MILLERT
ZEVEN. Die vertraute Silhouette zwischen dem Oldendorfer Kirchweg und der Siedlung „Hinter dem Brümmer“ hat sich in kürzester Zeit verändert. Neben den Stallungen des Fördervereins für Hippopädagogik und Reitsport muss der alles überragende Turm des ehemaligen „Decca-Senders Zeven“ einem modernen Bauwerk weichen. Hier ist ein neuer Stahlgittermast als Mobilfunkbasisstation der Deutschen Funkturm GmbH Hamburg in den Himmel gewachsen.

Auf einem 60 Meter aufragenden Stahlgerüst wird ein fünf Meter hoher Aufsatz die Gesamthöhe von 65 Meter begrenzen. Sie ist damit knapp ein Drittel niedriger als die alte Anlage, die 1952 als „Decca-Navigationssystem“ am gleichen Standort in Betrieb genommen wurde. In der vergangenen Woche beherrschten Techniker, Tieflader und Kranwagen mit riesigen Teleskopauslegern die Baustelle. Das ursprüngliche Zevener Decca-System bestand aus zwei Stahlfachwerk-Antennenmasten von 93 und 46 Metern Höhe. Der kleinere der beiden, der als Reservemast diente, ist bereits vor einigen Jahren abgebaut worden. Die von dem britischen Unternehmen Decca entwickelte Technik diente in der Hauptsache der See- und Küstenschifffahrt zur Navigation. Die Zevener Anlage am Oldendorfer Kirchweg ging schon 1992 außer Betrieb und blieb zunächst ungenutzt. Ab dem Jahr 2004 diente sie zur Ausstrahlung von DPGS-Mittelwellensignalen im Frequenzbereich 303,5 kHz. DPGS ist die Kurzbezeichnung für „Differenziertes Globales Positionierungs System“. Deutlich sind heute zahlreiche Mobilfunkantennen an dem Stahlgerippe auszumachen. Sie werden abmontiert und demnächst den neuen Mast zieren. Der benötigt nicht so viel Grundfläche wie das ausgediente Stahlfachwerk, weil er wegen seiner standfesten Betonfundamente nicht durch Stahlseile gesichert werden muss.

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