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Sonntagsjournal

„Stille Oste“ ganz anders

Uhr Von Wolfgang Millert
Die Bänke an der Eitzter Wassermühle kriegen nasse Füße, während das Oste-Hochwasser bereits die Rückseite des Landfrauen-Cafés erreicht hat.FOTO: MILLERT

ZEVEN. War die obere Oste von Sittensen bis Bremervörde im Jahr 2015 bislang häufig von extremem Niedrigwasser geprägt, das Wasserwanderern die geplante Tour verdarb, zeigt sich nun ein ganz anderes Bild. Durch die jüngsten ergiebigen Regenfälle des Sturmtiefs „Heini“ trat der sonst so beschauliche Fluss an vielen Stellen mit Macht aus seinem Bett heraus.

Aus ihren Zuflüssen mit unzähligen Gräben und breiteren Zuläufen wie Kalber Bach, Ramme, Kuhbach, Obeck, Röhrsbach, Knüllbach, Aue-Mehde, Twiste, Bade, Duxbach und schließlich die Bever, strömen enorme Wassermengen in die Oste. Als Folge sind weite Teile von Äckern und Wiesen überschwemmt, und so mancher ufernahe Auenwald hat „nasse Füße“ bekommen.

Bei Brauel und Godenstedt ragen die Hinweistafeln an den Einstiegsstellen für Wasserwanderer gerade noch wenige Zentimeter aus den Fluten heraus.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das Umfeld der romantischen Eitzter Wassermühle. Picknickbänke und die rückwärtige Tür des Landfrauen-Cafés sind von den Wassermassen fest umschlossen.

Der amtlich eingemessene Oste-Pegel an der Brücke bei Offensen zeigt einen aktuellen Stand von knapp 13 Metern an. Das bedeutet, dass an dieser Stelle die Wassertiefe bei einer Sohlhöhe von 10,60 Metern fast 2,40 Meter beträgt. Das Hochwasser vom Januar 2008 erreichte hier die Rekordmarke von 13,53 Meter über Normalnull (NN).

Die am Offenser Pegel angebrachte „ewige Höchstmarke“ wird erst dann aktualisiert, wenn der Wasserstand eines guten Tages einen noch höheren Wert erreicht.

Normalerweise hat sich hier die Wassertiefe mit gut elf Metern über NN zwischen 50 und 60 Zentimetern eingependelt.

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