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Sonntagsjournal

Von Wilstedt nach Zeven?

Uhr Von Wolfgang Millert
Wie man diese verwucherte Strecke von Ostereistedt kommend über Badenstedt und Oldendorf nach Zeven mit einer Handhebel- oder Fahrrad-Draisine bewältigen soll, bleibt ein Rätsel

BADENSTEDT. Die ehemalige Schienenstrecke der Wilstedt-Zeven-Tostedter Eisenbahn (WZTE) wurde im Jahr 2005 von der Eisenbahnen Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) nach dem Personen- auch für den Güterverkehr stillgelegt. Sie wurde an die Mittenwalder Draisinenbahn GmbH verkauft. Der Ostereistedter Bahnhof indes blieb zunächst noch im Besitz der EVB. Das Gelände und die dazugehörigen Gebäude, Lokschuppen und Feldhaus, wurden von den Eisenbahnfreunden Zeven als Domizil per Pachtvertrag weiter genutzt.

Im Sommer 2009 verkaufte die EVB jedoch überraschend das Gelände an den Mittenwalder Draisinenbahnbetreiber, Axel Pötsch. Die Eisenbahnfreunde, die 2005 in der alten Bahnmeisterei am Südbahnhof eine neue Bleibe gefunden hatten, nahmen ihre letzten Utensilien samt Flügelsignal von Ostereistedt mit nach Zeven. Aus Platzgründen mussten sie jedoch ihre kleine Feldbahn mit dem knapp 400 Meter langen Schienenrundkurs an Axel Pötsch verkaufen.

Pötsch nutzte zunächst Ostereistedt als Ausgangspunkt für seine Draisinenunternehmungen, verlagerte später die Aktivitäten aber schwerpunktmäßig zum Wilstedter Bahnhof. In der Herbstausgabe Nr. 42 der Hochglanzbroschüre „Tarmstedter Magazin“ werden auf zwei Seiten die Vorzüge dieses urigen Fortbewegungsmittels durch die zweifellos herrliche Landschaft gepriesen.

Darin heißt es: „Für eine Fahrt von Wilstedt nach Ostereistedt und zurück werden etwa drei Stunden veranschlagt, Richtung Zeven soll es rund sechs Stunden dauern.“

Bei Letzterem muss wohl ein frommer Wunsch Vater des Gedankens gewesen sein. Ab Ostereistedt präsentiert sich die Strecke, die von Berg- und Talbahnfahrten per Handhebel- oder Fahrrad-Draisine nicht so einfach zu bewältigen wäre, aktuell in einem total verwilderten Zustand. Eine Passage dieser Schiene ist absolut unmöglich. Hier hat die Natur links und rechts sowie im Gleisbett mit ungezügeltem Wildwuchs von ihrem ursprünglichen Zustand wieder ungehindert Besitz ergriffen.

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