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Sonntagsjournal

Wanderrouten der Region

Uhr Von Sabine Hennings
Die Mergelkuhle lieferte viele Jahrzehnte Dünger für Ackerflächen – heute steht sie unter Landschaftsschutz und lädt die Wanderer zur entspannenden Rast ein. Fotos: Hennings

ZEVEN. Die Ferienzeit hat begonnen und die Reiseziele im In- und Ausland sind schon seit Monaten gebucht. Wer allerdings seinen Urlaub zuhause verbringt, der kann auch direkt vor der eigenen Haustür einiges entdecken. Die Nordpfade im Landkreis Rotenburg versprechen abwechslungsreiche Routen in einer landschaftlich schönen Region, die von Wäldern, Mooren, Wiesen und Heideflächen geprägt ist. Das Sonntagsjournal stellt in den kommenden Wochen sechs der insgesamt 24 Wanderrouten im Landkreis Rotenburg vor. Wir beginnen mit der Tour „Zwei Mühlen“.

Los geht es an der idyllischen Wassermühle Eitzmühlen. Auf der anderen Seite der Brücke, die die Oste überquert, startet der Rundweg, der insgesamt 10,9 Kilometer lang ist. Der Ausschilderung folgend geht es immer am Waldsaum entlang. Aus dem Weg wird ein Pfad, der parallel zur Oste durch einen Erlenwald zu einem kleinen See führt. Die ehemalige Mergelkuhle, in der viele Jahrzehnte lang Dünger für die Landwirtschaft abgebaut wurde, lädt auf jeden Fall zum Verweilen ein. Schilfsäume und Teichrosen bieten Fischen, Insekten und Wasservögeln einen idealen Lebensraum und eine Pause auf dem kleinen Bootssteg ist eine gute Gelegenheit, einfach mal ganz entspannt die Ruhe zu genießen.

Weiter geht es durch Wiesen und Felder nach Godenstedt. Am Rastplatz unter hohen Eichen mitten im Ort informiert eine Tafel über die Geschichte des kleinen Ortes. Entlang der Bade führt der Nordpfad „Zwei Mühlen“ dann Richtung Bademühlen. Auf gut begehbaren Wegen führt dieser Abschnitt in Sichtweite des Godenstedter Holzes zu der zweiten Mühle dieser Wanderung.

Die wieder voll funktionsfähige Wassermühle in Bademühlen kann übrigens auch besichtigt werden und bietet mit dem malerischen Mühlteich einen weiteren gemütlichen Platz zur Rast. Entlang des Godenstedter Holzes führt anschließend die zweite Hälfte der Wanderung. Inmitten der ausgedehnten Waldfläche ist übrigens auch der Wohnsitz von „Hanni Haase“ und auf der Lichtung vor seinem Häuschen findet jedes Jahr das große Osterfest statt.

Das Ziel des Nordpfades „Zwei Mühlen“ ist dann wieder der Ausgangspunkt an der Wassermühle in Eitzmühlen. Um dort zum krönenden Abschluss der Wanderung eine der leckeren hausgemachten Torten genießen zu können, sollte die Wanderung auf einen Sonnabend oder Sonntag verlegt werden, denn die Landfrauen aus Selsingen öffnen ihr Café in dem historischen Gebäude nur am Wochenende.

Der Weg ist gut ausgeschildert und wer sich schon vorab über die Strecke und ihre Besonderheiten informieren will, sollte sich einen Tourenbegleiter holen, den es zum Beispiel beim Verkehrsverein Zevener Geest im Rathaus gibt.

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