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Mindestens zwei Tote durch Tornados in den USA

Die schlimmsten Schäden seit 17 Jahren: So wird ein Polizeisprecher zitiert. Im Süden der USA hat es erneut mehrere Tornados gegeben. Für mehrere Bundesstaaten gelten zusätzlich Unwetterwarnungen.

Von dpa
14. Dezember 2022
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Drei Erwachsene und drei Kinder befanden sich in dem Haus in Decatur (Texas), als kurz nach 7 Uhr morgens ein Tornado kam.

Drei Erwachsene und drei Kinder befanden sich in dem Haus in Decatur (Texas), als kurz nach 7 Uhr morgens ein Tornado kam.

Foto: Rebecca Slezak/The Dallas Morning News/AP/dpa

Tornados haben in den USA mindestens zwei Menschen das Leben gekostet und erhebliche Sachschäden verursacht. In der Gemeinde Keithville im südlichen Bundesstaat Louisiana seien die Leichen eines kleinen Jungen und seiner Mutter unweit ihres zerstörten Hauses gefunden worden, teilte das Sheriff-Büro in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mit. Nach möglichen weiteren Opfern werde gesucht. Es sei jedoch niemand als vermisst gemeldet worden.

Auch in der Ortschaft Farmerville, ebenfalls in Louisiana, habe ein Wirbelsturm mehrere Häuser zerstört oder beschädigt, meldeten örtliche Behörden. Mindestens 20 Einwohner seien verletzt worden, einige von ihnen schwer. „Das sind die schlimmsten Schäden, die ich in 17 Jahren gesehen habe“, sagte ein Polizeisprecher dem Sender CNN.

Auf Bildern und Videos waren eingestürzte Gebäude und umgerissene Strommasten zu sehen. Im benachbarten Bundesstaat Texas zählte der Wetterdienst mindestens fünf Tornados. In der Umgebung von Dallas und weiter nördlich seien sieben Menschen verletzt worden, teilte die Polizei mit. In einem Fall habe der heftige Wind ein Auto umgeworfen.

Für mehrere Bundesstaaten galten zudem Unwetterwarnungen wegen Winterstürmen. In Nevada und Idaho sei mehr als ein Meter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst mit. In South Dakota mussten wegen Eis und Schnee mehrere Straßen gesperrt werden. „Mit diesem Sturm ist nicht zu spaßen“, warnte das regionale Verkehrsministerium.

Ein Schild für eine Geschwindigkeitsbegrenzung in einer Schulzone liegt zusammen mit umgestürzten Bäumen nach einem Tornado auf dem Boden in Grapevine (Texas).

Ein Schild für eine Geschwindigkeitsbegrenzung in einer Schulzone liegt zusammen mit umgestürzten Bäumen nach einem Tornado auf dem Boden in Grapevine (Texas).

Foto: Elías Valverde Ii/The Dallas Morning News/AP/dpa

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