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„Bei Scholz-Parodien denken die Leute, es ist Pause“

Karl Lauterbach vergisst, was er sagen will, Olaf Scholz floppt und Armin Laschet ist Heinrich Lübke 2.0 – Kabarettist Florian Schroeder hat seine ganz eigene Sicht auf 2021. Der 42-jährige verrät im Gespräch mit unserem Berliner Korrespondenten Hagen Strauß, worüber im zweiten Corona-Jahr besonders gelacht wurde.

Florian Schroeder blickt launig auf die vergangenen zwölf Monate zurück und bringt die Sachen auf den Punkt.

Florian Schroeder blickt launig auf die vergangenen zwölf Monate zurück und bringt die Sachen auf den Punkt.

Foto: Frank eidel/pr

Herr Schroeder, gab’s im zweiten Corona-Jahr überhaupt irgendetwas Witziges? Na klar, unendlich viel! Deutschland wählt einen neuen Kanzler und der outet sich in den ersten Wochen als Merkel-Mutante mit Schlagseite zur BILD-Kuschelei. Dazu #allesdichtmachen – Schauspieler, die sich ganz alleine unmöglich machen. Videos posten, um sie dann selbst zu löschen. Das führt jede Cancel Culture-Debatte herrlich ad absurdum. Und dann auch noch der versemmelte Wahlkampf von Armin Laschet: Das schlechteste Ergebnis der CDU-Geschichte, Landesteile, in denen sich Parteisoldaten weigerten, Laschet-Plakate aufzuhängen, dummes Gelächter beim Bundespräsidenten-Besuch in den Hochwassergebieten, ausgelacht werden von Elon Musk, eine peinliche Rote-Socken-Kampagne und falsch gefaltete Stimmzettel: Für mich ist Laschet der Heinrich Lübke 2.0.
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