NORD|ERLESEN

Ein Feldzug gegen Freiheit und Demokratie

Wladimir Putin hat Angst. Aus Angst, sich den Corona-Virus einzufangen, lässt er bei politischen Gesprächen kilometerlange Tische aufstellen. Und seine Angst vor der Demokratie geht so weit, dass er ein Nachbarland mit Tod und Verderben überzieht. Putin mag es als seine Mission empfinden, die zerfallene Sowjetunion unter russischer Flagge zu alter Macht zurückzuführen. Aber der verbrecherische Überfall auf die Ukraine ist für ihn vor allem ein Abwehrkampf. Ein Abwehrkampf gegen die Idee der Demokratie, durch die sich er und seine Vasallen, die ihr Land nach Strich und Faden ausnehmen, ganz persönlich bedroht sehen. Zu Recht: Die Sehnsucht nach Freiheit und Rechtsstaatlichkeit haben Millionen Menschen weltweit immer wieder dazu bewegt, sich unter hohem persönlichen Risiko gegen ihre Unterdrücker zu erheben. Zuletzt war das in Belarus so. Und es ist weder ein Zufall, dass der dortige Machthaber Alexander Lukaschenko zur Niederschlagung der Proteste gegen seine Herrschaft russische Truppen ins Land rief, noch dass nun russische Panzer in die Ukraine rollen, um die sich dort entwickelnde Demokratie zu zerschlagen.

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