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Jetzt in Berlin kämpfen

Als Ex-OB hatte Jörg Schulz für die Havenwelten gekämpft. Als aktueller Vorsitzender des DSM-Fördervereins fordert er nun von der Politik, nach der Kritik des Bundesrechnungshofs jetzt in Berlin für die „Najade“ zu kämpfen.

Als Ex-OB hatte Jörg Schulz für die Havenwelten gekämpft. Als aktueller Vorsitzender des DSM-Fördervereins fordert er nun von der Politik, nach der Kritik des Bundesrechnungshofs jetzt in Berlin für die „Najade“ zu kämpfen.

Foto: Lothar Scheschonka

So einen Macher wie Jörg Schulz vermisst man gelegentlich in der Politik. Der ehemalige Oberbürgermeister bleibt hartnäckig bei einer Sache, wenn er von ihrer Richtigkeit überzeugt ist. Das war bei den Havenwelten so, und das ist bei der „Najade“ so. Da ist es ihm komplett wumpe, ob die Öffentlichkeit gerade pfeift oder applaudiert. Besonders bei Gegenwind läuft er zur Hochform auf. Der Bundesrechnungshof hat Bededenken? O.k. Dann räumen wir die eben aus. „Aber ich gebe das Projekt doch nicht deshalb auf“, schreibt er den Verantwortlichen ins Stammbuch. Recht hat er. Es wäre in der Tat angemessen, wenn sich jetzt Hafensenatorin Claudia Schilling, Oberbürgermeister Melf Grantz und DSM-Direktorin Sunhild Kleingärtner gemeinsam am Museumshafen aufstellen und ein klares Statement abgeben würden: Wir wollen die „Najade“, und wir werden dafür auch in Berlin gemeinsam kämpfen. Wer sich jetzt versteckt, will im Grunde nichts anderes als das Aus für das Projekt mit Hilfe des Rechnungshofs.

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