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Stintfischer: „Uns geht die zweite Saison kaputt“

Wenn Wilhelm Grube mit etwa 50 Sachen in seinem kleinen Fischerboot über die Elbe brettert, ist er in seinem Element. Und vergisst für eine kurze Weile die Existenzsorgen, die ihn wütend und hilflos machen. „Schau mal, Jonas, die Kormorane schnappen sich die Stinte“, ruft der 65-Jährige seinem 16-jährigen Sohn lachend zu und steuert die an einer langen Leine drapierten Reusen an. In guten Zeiten legte die Familie bis zu 170 Fangkörbe aus, derzeit sind es nur 60. Weil die Gastronomie geschlossen ist, wird der Fischer aus Hoopte in Winsen im Landkreis Harburg seine Ware kaum los. Er gilt als einziger Stintfischer östlich von Hamburg.

Wilhelm Grube, Elbfischer, hält einen frisch gefangenen Stint in seiner Hand.

04.03.2021, Niedersachsen, Hoopte: Die Stintsaison an der Elbe fällt wegen der coronabedingt geschlossenen Gastronomie für Grube fast aus. Foto: Philipp Schulze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa

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