Niedersachsen & Bremen

18-Jähriger wegen versuchten Mordes in U-Haft

Ein 18-Jähriger steht im Verdacht, nach einer Feier in seiner Wohnung in Wolfsburg eine 13-Jährige und einen anderen 18-Jährigen mit einem Messer teils lebensgefährlich verletzt zu haben. Gegen den Mann wurde am Montag Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Mordes an der 13-Jährigen erlassen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig sagte. Der 18-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Von dpa
21. November 2022
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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Nach der Tat war der Verdächtige zunächst aus der Wohnung geflohen, er stellte sich dann aber am Samstagnachmittag auf einer Polizeiwache, wo Beamte ihn festnahmen.

Die Polizei war in der Nacht zum Samstag in die Wohnung des 18-Jährigen gerufen worden. Nach ersten Erkenntnissen war es im Anschluss an eine Feier in der Wohnung zu den Messerstichen gekommen. Es werde davon ausgegangen, dass der 18-Jährige mit österreichischer Staatsbürgerschaft die 13-Jährige heimtückisch ermorden wollte, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Das Mädchen aus dem Landkreis Gifhorn wurde lebensgefährlich am Kopf verletzt. Auch der andere 18-Jährige aus Wolfsburg hatte schwere Stichverletzungen. Rettungskräfte versorgten die beiden Verletzten und brachten sie in Kliniken.

In welcher Beziehung die drei zueinander stehen, war zunächst nicht bekannt. Auch zu einem möglichen Motiv des Tatverdächtigen machten die Ermittler keine Angaben. Die genaueren Umstände der Tat seien noch Teil der andauernden Ermittlungen, teilte die Polizei mit.

Gegen den Tatverdächtigen sei wegen der besonderen Schwere der Tat ein Haftbefehl erlassen worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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