Bremerhaven

Attacke mit Grabstein: Mann in Geestemünde schwerst verletzt

Auf dem Friedhof in Geestemünde kam es im Mai zu einem kuriosen Angriff: Ein 37-Jähriger soll einem anderen Mann mit einem Grabstein auf den Kopf geschlagen haben und muss sich vor Gericht verantworten. Doch noch kurioser ist das Motiv dahinter.

Vor dem Gebäude des Amt- und Landgerichts steht eine Statue der Göttin Justitia.

Der Angeklagte muss sich nun vor dem Landgericht in Bremen verantworten.

Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

Ein 37-jähriger Mann steht ab Mittwoch wegen eines kuriosen Falls vor Gericht: Er soll versucht haben, einen anderen Mann auf dem Friedhof in Geestemünde mit einem Grabstein zu erschlagen.

Der Angeklagte soll am 25. Mai in diesem Jahr auf dem Friedhof in ein Mausoleum gegangen sein und sich dort spontan dazu entschlossen haben, den Schlafplatz des Opfers zu übernehmen und seine Wertgegenstände zu stehlen. Dann nahm er laut Anklage einen 15 Kilogramm schweren Grabstein und schlug damit dem schlafenden Opfer damit auf den Kopf. Anschließend soll er den schwerst verletzten Mann von seinem Schlafplatz weggebracht haben. Dann soll er sich auf die Matratze des Opfer gelegt und geschlafen haben.

Durch den Angriff wurde der andere Mann lebensgefährlich verletzt. Zudem soll er einen Gedächtnisverlust erlitten haben und sich derzeit nicht mehr eigenständig versorgen können.

Der Prozess wegen versuchten Mordes beginnt am Mittwoch um 9 Uhr vor dem Landgericht Bremen. Das teilte die Pressestelle des Gerichts mit.

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