Bremerhaven

Attentat am Lloyd Gymnasium: NZ-Reporter erklärt Prozess-Start

Ein halbes Jahr nach der Gewalttat mit einer Armbrust am Bremerhavener Lloyd Gymnasium muss sich der 21 Jahre alte mutmaßliche Täter ab dem heutigen Donnerstag vor dem Landgericht Bremen wegen versuchten Mordes verantworten.

Nach dem Armbrust-Attentat sicherte die Polizei die Schule großflächig ab.

Nach dem Armbrust-Attentat sicherte die Polizei die Schule großflächig ab.

Foto: Arnd Hartmann (Archiv)

NZ-Gerichtsreporter Thorsten Brockmann berichtet im Audio-Interview von einem Gespräch, das er im Vorfeld des Prozesses mit der Schulleiterin geführt hat.

Attentat am Lloyd Gymnasium: NZ-Reporter blickt auf den Prozessauftakt

Nach den Armbrust-Schüssen am Lloyd Gymnasium beginnt am Donnerstag (10. November 2022) der Prozess wegen versuchten Mordes. Angeklagt ist ein 21-Jähriger. NZ-Gerichtsreporter Thorsten Brockmann gibt im Audiointerview einen Prozessausblick.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten derweil vor, bei der Tat am 19. Mai einer Schulbeschäftigten mit der Armbrust in den Oberkörper geschossen zu haben. Als die Frau flüchten wollte, soll er ein weiteres Mal auf sie geschossen haben. Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt.

Weitere Schüsse mit der Armbrust an einer Straßenkreuzung

Anschließend soll der Angeklagte an einer nahen Straßenkreuzung mit der Armbrust zweimal auf einen Mann gefeuert haben. Die Schüsse trafen das Opfer nicht. Laut Anklage nahm der 21-Jährige den Tod des Mannes zumindest billigend in Kauf.

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