Niedersachsen & Bremen

Braunschweig erinnert an Dichterin Ricarda Huch

Zu ihrem 75. Todestag erinnert die Stadt Braunschweig mit Veranstaltungen und einer neuen Gedenktafel an die Historikerin und Dichterin Ricarda Huch. Die gebürtige Braunschweigerin sei als erste Frau 1926 in die Preußische Akademie der Künste berufen worden, aber 1933 aus Protest gegen die Nationalsozialisten wieder ausgetreten, teilte die Verwaltung mit. Couragiert habe Huch Stellung gegen „Intoleranz, Antisemitismus und einseitigen Nationalismus“ bezogen. In ihrer Kindheit und Jugend lebte Huch in einem Haus am Hohetorwall, wo am Donnerstag eine neue Gedenktafel enthüllt werden soll.

Von dpa
17. November 2022
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Braunschweig hat bereits seit dem Jahr 2010 einen Frauenort Ricarda Huch, es werden auch Stadtspaziergänge mit szenischen Lesungen angeboten. Die Frauenorte Niedersachsen sind eine Initiative des Landesfrauenrates - landesweit wird an bedeutende Frauen aus Politik, Gesellschaft und Kultur erinnert.

Ricarda Huch sei eine Schriftstellerin von Weltrang, eine überzeugte Pazifistin und Europäerin gewesen, teilte die Stadt Braunschweig mit. Sie starb am 17. November 1947 im hessischen Schönberg (heute: Kronberg) im Taunus.

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