Bremerhaven Ekaterina-Mord

Was die Polizei im Haus von Ekaterina B. fand

Wenn die Kripo nach Spuren eines Verbrechens sucht, kann jeder noch so kleine Hinweis von Bedeutung ein. Tagelang haben bis zu 17 Beamte und auch Spürhunde das Haus von Ekaterina B. durchsucht. Sogar Asche aus dem Kaminofen wurde sichergestellt.

Ein Fahndungsplakat der Polizei wird vor die Kamera gehalten.

Das Vermissten-Flugblatt vom Februar zeigt Ekaterina B. mit einer weißen Jacke, die die Polizei später am Arbeitsplatz ihrer Schwiegermutter aus einem Müllcontainer zog. Das rosafarbene Halstuch steckte in einem Müllsack in der Garage.

Foto: Lothar Scheschonka

Weil am Donnerstag im Prozess um den Mord an Ekaterina B. nur eine Bekannte der Schwiegermutter als Zeugin befragt wurde, blieb Zeit, sich mit Sachspuren und den Vermerken dazu in den Ermittlungsakten zu beschäftigen. Den Koffer, der mit den sterblichen Überresten der 32-Jährigen am Weserufer entdeckt worden war, schickte die Kripo zur Untersuchung an das kriminaltechnische Institut des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden. Die Experten für Mikrospuren sollten anhand von Familienfotos und Videos herausfinden und vergleichen, ob der schwarze Hartschalenkoffer mit dem karierten Innenfutter tatsächlich der von Ekaterina gewesen ist. Alle Anzeichen sprechen dafür.
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