Nordenham

Stiftung ist wichtige Stütze für das Mehrgenerationenhaus

Seit vielen Jahren erhält das Mehrgenerationenhaus Nordenham jährlich Gelder von der „JaWir“-Stiftung. Die werden in der Einrichtung auch dringend benötigt, um den laufenden Betrieb zu stützen und vielfältige Projekte möglich zu machen.

Ralf Bunten (von links) und Stefan Schreiber freuten sich auch in diesem Jahr über die Stiftungsausschüttung, die ihnen Hilko Schütte nun symbolisch überreichte.

Ralf Bunten (von links) und Stefan Schreiber freuten sich auch in diesem Jahr über die Stiftungsausschüttung, die ihnen Hilko Schütte nun symbolisch überreichte.

Foto: Sarah Schubert

Im Mehrgenerationenhaus (MGH) in Nordenham, deren Träger der Caritas-Verband ist, gibt es ein vielfältiges Angebot. Ermöglicht wird das durch einen Finanzierungsmix aus Geldern von Bund, Land und Stadt. „Trotzdem bleiben jedes Jahr etwa 30.000 Euro übrig, die wir selbst finanzieren müssen“, sagt der Leiter des MGH Stefan Schreiber. Zum Teil stellt das Haus Förderanträge, doch auch dabei gilt es immer einen Eigenanteil zu finanzieren. Eine wichtige Stütze ist seit Jahren die „JaWir“-Stiftung, unter deren Dach mittlerweile 29 Stiftungen existieren, davon gleich zwei Stiftungen für das MGH in Nordenham. „2004 wurde durch eine private Initiative die Caritas-Stiftung Nordenham gegründet und 2007 aufgrund einer testamentarischen Verfügung die Stiftung Mehrgenerationenhaus Nordenham“, sagt Hilko Schütte, Vorstandsmitglied der „JaWir“-Stiftung.

Verlässliche Summe

Beide Treuhandstiftungen verfolgen den Zweck, die Aktivitäten und Veranstaltungen rund um das MGH zu unterstützen und zu fördern. „Dank jährlicher Ausschüttungen gibt es immer eine verlässliche Summe, die wir für die Einrichtung unbedingt brauchen“, sagt Ralf Bunten, Geschäftsführer des Caritas-Verbandes Wesermarsch. In diesem Jahr beläuft sich die Summe auf 9.450 Euro. „Um die 10.000 Euro sind es fast jedes Jahr, da das Geld auf sicherer Basis angelegt wird“, so Hilko Schütte. „So können wir den laufenden Betrieb und einzelne Projekte stemmen“, sagt Ralf Bunten. „Alles, was wir haben, muss eben auch bezahlt werden“, fügt Stefan Schreiber hinzu.

Geld für Projekte

Beispielsweise habe das Haus vor zwei Jahren ein Klettergerüst aus einer Kita erhalten. „Das Gerüst haben wir geschenkt bekommen, aber es musste abgebaut, transportiert und wieder aufgebaut werden, da fallen natürlich auch Kosten an“, sagt Stefan Schreiber. Zudem werden auch spezielle Projekte mit dem Geld der Stiftungen finanziert. „Wir haben die lokale Allianz für Demenz, das Projekt läuft über drei Jahre und wird mit Fördermitteln bezuschusst, den Eigenanteil können wir dank der Stiftungsgelder stemmen“, sagt Stefan Schreiber. Ein Podcast-Projekt für Jugendliche konnte ebenfalls dank dieser Gelder umgesetzt werden. „Dabei konnten wir Fördergelder für das Equipment beantragen, aber Honorare und Ähnliches müssen auch bezahlt werden“, so der Einrichtungsleiter. Die Gelder aus der Stiftung tragen also einen großen Teil dazu bei, dass im Mehrgenerationenhaus ein so vielfältiges Angebot möglich ist.

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