Niedersachsen & Bremen

Sturm und Niedrigwasser an der Küste: Fähren fallen aus

Stürmisches Wetter und Niedrigwasser haben an der Küste den Fährverkehr zu einigen Ostfriesischen Inseln durcheinander gebracht. Zwischen Harlesiel und der Insel Wangerooge wurden am Donnerstag alle Fährverbindungen wegen zu geringen Wasserständen abgesagt, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte. Die Deutsche Bahn betreibt den Fährverkehr nach Wangerooge. Auch von und zu den Inseln Langeoog und Spiekeroog fielen wegen des Niedrigwassers am Donnerstag Abfahrten aus oder wurden verschoben.

Von dpa
17. November 2022
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Ein Windsack weht bei stürmischem Wetter im Wind.

Ein Windsack weht bei stürmischem Wetter im Wind.

Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Die niedrigen Wasserstände treten insbesondere bei kräftigem Ostwind auf. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sollte das Abendhochwasser an der niedersächsischen Küste um bis zu zweieinviertel Meter niedriger auflaufen als das mittlere Hochwasser.

Der Deutsche Wetterdienst erwartete am Donnerstag an der Küste Sturmböen der Stärke 8 bis 9. Für die Nordseeinseln rechneten die Meteorologen auch mit schweren Sturmböen der Stärke 10 und Windgeschwindigkeiten um 95 Stundenkilometern. Auch im nordwestlichen Binnenland Niedersachsens sollte es bis zum Donnerstagnachmittag stürmisch bleiben. In Wilhelmshaven wurden wegen des Sturms Teile des Friesendamms gesperrt.

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