Nordenham

Zugfahrt von Nordenham nach Bremen dauert ab Sonntag länger

Ab Sonntag gilt auf den deutschen Bahnstrecken ein neuer Fahrplan. Zwischen Nordenham und Bremen verlängert sich die Fahrzeit um acht Minuten, weil zwischen Hude und Bremen zusätzliche Haltestellen angefahren werden.

Wer mit der Nordwestbahn aus der Wesermarsch nach Bremen unterwegs ist, muss ab Sonntag mehr Zeit einplanen.

Wer mit der Nordwestbahn aus der Wesermarsch nach Bremen unterwegs ist, muss ab Sonntag mehr Zeit einplanen.

Foto: picture alliance/dpa

Zwischen Bremen und Hude werden zukünftig alle Haltepunkte bedient. Bisher hielt die RS 4 nur in Delmenhorst. Durch die Neuerung besteht zusammen mit der Linie RS 3 ein 30-Minuten-Takt für die Haltestellen Bremen-Neustadt, Heidkrug, Hoykenkamp, Schierbrook und Bookholzberg. Was für die Menschen im Bremer Umfeld ein Gewinn ist, hat für Fahrgäste aus der Wesermarsch zur Folge, dass sie acht Minuten länger im Zug sitzen, wenn sie von Nordenham nach Bremen wollen oder umgekehrt. Künftig dauert die Fahrt nach Bremen eine Stunde und 13 Minuten, die Fahrt von Bremen nach Nordenham eine Stunde und elf Minuten.

Dadurch ändern sich bei der RS4 die Ankunfts- und Abfahrtzeiten an den Bahnhöfen. In Nordenham fährt die Regio-S-Bahn ab dem 11. Dezember eine Minute früher los (also um .44 statt um .45 Uhr). In Bremen kommt man dafür sieben Minuten später an (.57 statt .50 Uhr). Abfahrt am Bremer Hauptbahnhof ist zukünftig um .01 statt um .10. In Nordenham trifft man dann um .12 statt um .13 Uhr ein.

Laut Benjamin Havermann, Leiter des Bereichs Kommunikation und Marketing bei der Nordwestbahn, sind diese Änderungen auf ein neues Betriebskonzept der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) zurückzuführen. Das hat unter anderem zum Ziel, mit den Zügen der RS3 schneller und in engerer Taktung von Bremen Hauptbahnhof nach Bad Zwischenahn beziehungsweise von Bad Zwischenahn zum Bremer Bahnbahnhof zu gelangen. Diese Änderungen seien, so der NWB-Mitarbeiter, von Dauer.

Die Zahl der Fahrgäste, die mit den RS4-Zügen gefahren sind, ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gesunken. Beförderte die Nordwestbahn auf der Strecke im Jahr 2019 noch 1,4 Millionen Fahrgäste, so waren es - coronabedingt - im Folgejahr 990.000 und im vergangenen Jahr nur 830.000.

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