Zeven

Tagesmütter bekommen mehr Geld

Corona, Inflation, Teuerung setzen denen zu, die Kleinkinder in Tagespflege zu Hause betreuen. Etliche geben ihre Selbstständigkeit auf. Damit die aktuell 56 im Kreis tätigen Pflegepersonen bei der Stange bleiben, hat der Kreistag beschlossen, ihre Vergütung zu erhöhen. Einig sind sich die Abgeordneten darin, dass Tagesmütter ein „wichtiges Standbein“, so Wiebke Scheidl (CDU) und Doris Brandt (SPD) unisono, für die Betreuung über Dreijähriger im Kreis sind und einer besseren Bezahlung bedürfen. Folglich wird der Stundensatz pro Kind um 20 auf 40 Cent angehoben. Zudem wird die Sachkostenpauschale je Kind und Stunde um 20 Cent auf 2,15 Euro erhöht. Das kostet den Kreis rund 70.000 Euro. Überdies wird die Kreisverwaltung ein Konzept vorlegen, dass die regelmäßige Anpassung der Pauschale regelt. (tk)

Thorsten Kratzmann

Reporter

Thorsten Kratzmann stammt aus Zeven, hat in Göttingen und Hamburg Geschichte, Ethnologie und Politik studiert und ist seit 1994 bei der Zevener Zeitung beschäftigt.

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